Taktikfuchs Foda: "Ein bisschen kenne ich mich ja aus"

Franco Foda feiert den ÖFB-Aufstieg.
Franco Foda feiert den ÖFB-Aufstieg.Picturedesk
Teamchef Franco Foda hat Österreichs Nationalteam erstmals in ein EM-Achtelfinale geführt. Der Aufstellungs-Poker des Deutschen ging wieder auf. 

Beim 1:0-Erfolg gegen die Ukraine, der Österreich auf den zweiten Gruppenplatz brachte, hatte der 55-Jährige seine Formation neuerlich geändert, damit nicht nur die Gegner überrascht. David Alaba agierte im -4-2-3-1-System als Linksverteidiger - ein Schachzug, der sich voll bezahlt machte. 

Taktikfuchs Foda

"Ein bisschen kenne ich mich ja aus im Fußball. Ich bin ja lang genug in dem Geschäft", schmunzelte der Deutsche auf die Systemumstellung im "ORF" angesprochen. "Wir haben bei den Ukrainern Schwächen über die Flügel erkannt, wollten dort Überzahl-Situationen schaffen. Das ist heute perfekt aufgegangen", erklärte Foda. 

Gleichzeitig war dem ÖFB-Team der Wille anzusehen. "Wir waren überzeugt, dass wir es heute schaffen können. Wir wollten Geschichte schreiben. Und das ist der Mannschaft eindrucksvoll gelungen. Sie hat von der ersten Minute an gezeigt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Und da kann man als Teamchef dann sehr stolz sein", reichte Foda das Lob an seine Spieler weiter. 

"Wenn man im Achtelfinale ist..."

Mit einer ähnlich überzeugenden Vorstellung kann die rot-weiß-rote Auswahl auch am Samstag gegen Italien bestehen. "Sie haben ewig schon nicht mehr verloren. Aber irgendwann kommt einmal der Punkt, an dem man verliert. Wir haben ein Spiel vor uns, das unmöglich erscheint zu gewinnen. Aber wenn man im Achtelfinale ist, will man auch ins Viertelfinale kommen", war Foda schon wieder fokussiert auf das nächste Spiel. 

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