Nach dem Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb in der Deinleingasse in Wien-Donaustadt gibt es nun Entwarnung für Autofahrer. Die Südosttangente (A23), die aus Sicherheitsgründen gesperrt war, ist seit Sonntagfrüh wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar – wir berichteten.
Die Experten des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Gebäude wird nun abgerissen, eine Spezialfirma ist bereits vor Ort.
Das Feuer in dem Entsorgungsbetrieb war Freitagabend aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Zum Glück wurde niemand verletzt oder getötet. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich bei dem Brandausbruch keine Personen auf dem Gelände. Die Rauchwolken vernebelten die Tangente, waren in weiten Teilen Wiens sichtbar.
Laut Berufsfeuerwehr brannten keine giftigen Chemikalien. Bis zu 120 Feuerwehrleute standen mit 31 Fahrzeugen im Großeinsatz. Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Löschleitungen und Wasserwerfern. Vorrangiges Ziel war es, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Objekte zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden durch die hohe Brandlast, die intensive Rauchentwicklung sowie die Größe des Brandobjekts erheblich erschwert.
Aus Sicherheitsgründen blieb die A23 zunächst zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Stadlauer Tunnel in beiden Richtungen gesperrt. Grund war die Gefahr, dass Teile der völlig ausgebrannten Lagerhalle auf die Autobahn stürzen könnten. Die Asfinag hatte zunächst mit einer möglichen Freigabe am Sonntagabend gerechnet. Die Strecke konnte jedoch bereits am Sonntagfrüh wieder geöffnet werden. Nun laufen die Abrissarbeiten und die Ermittlungen zur Ursache des Feuers.