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Tattoo-Mythen: Wir klären Sie über Irrtümer auf

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:03

Schon jeder fünfte Österreicher ist tätowiert. Die gesellschaftliche Akzeptanz wird somit immer größer. Während sich die meisten Menschen über 60 immer noch nach jemandem stark tätowierten umdrehen, ist die heutige Jugend nicht mehr damit zu schocken. Dennoch halten sich einige böse Gerüchte hartnäckig, die mit etwas Hintergrundwissen leicht entkräftet werden können.

Die gesellschaftliche Akzeptanz wird somit immer größer. Während sich die meisten Menschen über 60 immer noch nach jemandem stark tätowierten umdrehen, ist die heutige Jugend nicht mehr damit zu schocken. Dennoch halten sich einige böse Gerüchte hartnäckig, die mit etwas Hintergrundwissen leicht entkräftet werden können.

Es gibt einige Berufe, in denen die Vorgesetzten ihren Angestellten nahelegen, keine sichtbaren Tattoos am Körper zu tragen. Oder würden Sie einem Bankberater Ihr Vermögen anvertrauen, aus dessen Hemd ein feuerroter Schlangenkopf hervorblinzelt?

Obwohl Tattoos seit den 90er-Jahren zu unserem täglichen Erscheinungsbild dazugehören, gibt es immer noch etliche Mythen, die sich hartnäckig halten. Wir haben die gängigsten unter die Lupe genommen und klären Sie auf!

Gesundheitliche Aspekte

Eine Prozedur wie Tätowieren ist immer mit einem gewissen Restrisiko verbunden. Genauso wie man sich bei einem Zahnarzttermin theoretisch verletzten könnte, muss man auch großes Vertrauen in den Tätowierer setzen. So wurde immer wieder behauptet, sich dabei einem Risiko von übertragbaren Krankheiten, allen voran , auszusetzen.

Das ist richtig, wenn die Mindesthygienestandards nicht eingehalten werden. Wenn der Tätowierer Handschuhe trägt und das Studio einen sauberen und hygienischen Eindruck macht, haben Sie nichts zu befürchten. Sollte Ihnen allerdings auffallen, dass Nadeln zweimal benutzt werden, suchen Sie sich lieber einen anderen Stecher!

Ebenso machte das Gerücht, dass sich Autolack in den Farben befindet, die Runde. Wir können beruhigen, dem ist nicht so. Tatsächlich ist es richtig, dass einige Farbpigmente von Autolacken auch in den Farben zu finden sind, diese sind jedoch völlig ungefährlich. Da die kosmetischen Pigmente deutlich feiner als jene in Lacken sind, haben Sie nichts zu befürchten.

Auf der nächsten Seite gibts weitere Mythen!

Schmerzempfinden variiert stark

Ja, es gibt tatsächlich Stellen, die mehr schmerzen als andere. So berichten viele Betroffene, dass Tattoos an Rippen, Füßen, Knien und Ellbogen besonders weh tun. Teilweise muss ein Tattoo sogar in mehreren Sitzungen gestochen werden, um es für den Kunden erträglicher zu machen. Hinzu kommt, dass das Schmerzempfinden der Menschen sehr unterschiedlich ist. Während es die Hartgesottenen als leichtes Stechen empfinden, bereitet es anderen Höllenqualen.

Lange Zeit munkelte man, dem Schmerz aus dem Weg gehen zu können, wenn man vor der Prozedur ein Aspirin nimmt. Das ist nicht nur wirkungslos, sondern kann sogar zu einem Abbruch des geplanten Termins führen. Die blutverdünnende Wirkung des Mittels bedeutet für den Tätowierer mehr Arbeit und Aufwand. Denken Sie dran: Wer schön sein will, muss leiden. Beißen Sie die Zähne zusammen. Das Resultat ist es (hoffentlich) wert.

Sollten Sie ein rotes Tattoo wollen, planen Sie einen verlängerten Heilungsprozess ein. Denn das Gerücht, das rote Tätowierungen länger brauchen, um zu verheilen, ist ausnahmsweise wahr. Da es für den Tätowierer schwerer ist die Farbe deckend unter die Haut zu bekommen, kommt es zu einer stärkeren Belastung. Die Haut braucht dadurch länger, um sich zu regenerieren.

Wollen Sie wissen wie sich Tattoos im Alter verändern? Blättern Sie um!

Tattoos im Alter

Viele Menschen, die mit dem Gedanken spielen sich tätowieren zu lassen, schrecken davor zurück, da sie um ihr Aussehen oder besser gesagt um das Aussehen ihrer Tätowierung im Alter fürchten.

Tatsächlich ist es so, dass mit dem menschlichen Körper klarerweise auch die Tätowierung mitaltert. Sofern die Pflege aber nicht sträflich vernachlässigt wurde und die Qualität der Tätowierung gut ist, handelt es sich nur um etwas ältere, jedoch tätowierte Haut. Im Altersheim sind Sie damit auf jeden Fall eine Attraktion!

Immer wieder sieht man an älteren Menschen, dass Tattoos im Alter blau/grün ausbleichen. So sind die klassischen "Häfntattoos" selten von allzu großer Eleganz. Das liegt aber in erster Linie an den minderwertigen Farben, die benutzt werden. Tätowierungen die jetzt gestochen werden, sind davon nicht betroffen.

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