Porsche für Dubai hängen fest

Tausende Luxus-Autos stranden auf afrikanischer Insel

Wegen des Iran-Kriegs bleiben tausende Luxus-Fahrzeuge auf einer Insel in Kenia hängen - darunter viele Porsche für Dubai.
André Wilding
20.03.2026, 10:22
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Mitten im Indischen Ozean stauen sich derzeit Luxusautos: Tausende Neuwagen, die eigentlich nach Dubai geliefert werden sollten, sind auf der kenianischen Insel Lamu gestrandet.

Betroffen sind rund 4.000 Fahrzeuge, die in der vergangenen Woche von zwei Containerschiffen der italienischen Grimaldi-Gruppe abgeladen wurden. Örtliche Medien zeigen ganze Reihen glänzender Autos - darunter auch zahlreiche Modelle der Marke Porsche - die nun in Lagerhallen auf ihre Weiterreise warten.

Route blockiert

Ein Schiff war Ende Februar im japanischen Yokohama gestartet, kurz bevor der Iran-Krieg eskalierte. Anfang März wurde dann der Zielhafen Jebel Ali in Dubai von Gegenangriffen getroffen - seither ist die Route blockiert.

Und es könnte noch voller werden: Laut Hafenbehörden wird in den kommenden Tagen ein weiteres Schiff mit rund 5.000 Autos erwartet. Die Infrastruktur auf der Insel bereitet sich bereits auf den zusätzlichen Andrang vor.

"Schiffe treiben auf dem Meer herum"

"Es gibt immer noch Schiffe mit Fracht, die für den Golf bestimmt sind, aber seit sich die Situation dort verschlechtert hat, treiben diese Schiffe mehr oder weniger nur auf dem Meer umher", sagt Lamus Hafenmanager Abdulaziz Mzee.

Die Fahrzeuge sollen so lange auf Lamu bleiben, bis sich die Lage beruhigt. "Der Krieg sei kein Grund zum Feiern, aber die Wirtschaft auf Lamu profitiere davon."

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