F-35 mit Notlandung

US-Kampfjet im Iran-Krieg von Beschuss getroffen

Ein US-F-35-Kampfjet wurde am Donnerstag bei einem mutmaßlichen iranischen Beschuss im Nahen Osten beschädigt und musste notlanden.
Newsdesk Heute
19.03.2026, 19:43
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Ein US-Kampfjet vom Typ F-35 hat im Nahen Osten eine Notlandung durchgeführt, nachdem er nach Angaben von militärischen Quellen mutmaßlich durch iranisches Feuer beschädigt wurde. Der Vorfall ereignete sich während eines Einsatzes über iranischem Gebiet, wie Captain Tim Hawkins, Sprecher des US-Zentralkommandos, erklärte. Das Flugzeug konnte sicher landen, der Pilot befindet sich in stabilem Zustand, so Hawkins.

Dies wäre der erste dokumentierte Treffer eines US-Flugzeugs durch iranische Streitkräfte seit Beginn des Krieges Ende Februar. Die F-35 ist ein hochmodernes Tarnkappenflugzeug der fünften Generation und kostet mehr als 100 Millionen US-Dollar pro Stück. Sowohl die USA als auch Israel setzen die Maschinen in dem Konflikt ein.

Bereits mehrere US-Flugzeuge zerstört

Bereits zuvor waren andere US-Flugzeuge während des Kriegs verloren gegangen, jedoch bisher ohne nachweisbaren Beschuss durch den Gegner. Drei F-15-Jets der USA wurden versehentlich von kuwaitischen Luftabwehrsystemen abgeschossen, wobei alle sechs Besatzungsmitglieder sicher katapultierten. Vor wenigen Tagen stürzte zudem ein KC-135-Tankflugzeug im Westen des Irak ab, die Ursache ist noch unklar, alle sechs Crew-Mitglieder kamen ums Leben.

Die US-Streitkräfte betonten, dass dieser Vorfall weder auf feindliches Feuer noch auf eigenes Feuer zurückzuführen sei. Der genaue Verlauf des Kriegs bleibt weiterhin unübersichtlich, und es gibt noch viele offene Fragen über mögliche nächste Entwicklungen.

USA würden "entscheidend gewinnen"

CNN berichtete zuvor, dass eine Marine-Expeditionsgruppe in die Region unterwegs sei; ein US-Beamter bestätigte, dass es sich um die 31. Marine Expeditionary Unit aus Okinawa sowie die Amphibische Einsatzgruppe um die USS Tripoli handele. Das Schiff wurde Anfang dieser Woche in der Nähe von Singapur gesichtet.

Trotz des Vorfalls betonten ranghohe US-Vertreter, dass die militärische Kampagne gegen Iran Fortschritte zeige. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die USA würden "entscheidend gewinnen" und die iranischen Luftabwehrsysteme seien "flachgelegt".

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