Bei einer Schwerpunktkontrolle der Wiener Polizei ging den Beamten am Montagabend ein extremer Temposünder ins Netz. Gegen 20 Uhr war ein Taxifahrer auf der Leberstraße im 3. Bezirk in Richtung Landstraßer Hauptstraße unterwegs.
Dabei hatte es der Lenker offenbar besonders eilig: Statt der erlaubten 30 km/h wurde sein Pkw mit satten 97 km/h gemessen. Damit überschritt er das Tempolimit um 67 km/h.
Aufgeflogen ist die massive Geschwindigkeitsüberschreitung im Zuge einer Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung Wien. Die Geschwindigkeit wurde mit einem mobilen Radarmessfahrzeug festgestellt.
Die Polizei führt derartige Kontrollen regelmäßig durch, da überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt.
Für den Taxifahrer könnte die rasante Fahrt nun gravierende Folgen haben. Laut Polizei droht ihm nicht nur der Entzug der Lenkberechtigung und damit der temporäre Jobverlust.
Aufgrund der massiven Überschreitung steht auch eine Beschlagnahme des Pkw im Raum. Ob das Taxi nun ihm gehörte oder seinem Chef, ist unklar. Die rasante Fahrt durch Wien dürfte für den Lenker damit ein äußerst teures Nachspiel haben.