Aufregung am Donnerstag gegen 14.30 Uhr in der Wiener City: Zwei Jugendliche sollen beim Schwedenplatz einen Gegenstand auf einen vorbeifahrenden Porsche geworfen haben. Der Besitzer (41) reagierte sofort, stellte sein Auto ab und lief den flüchtenden Burschen hinterher. Im U-Bahn-Bereich konnte er zumindest einen der beiden schließlich einholen und festhalten. Daraufhin kam es zu einer Rangelei – der Teenager versuchte sich mit Faustschlägen zu befreien.
In dem Moment traf laut Polizeisprecher Markus Dittrich die alarmierte Fußstreife vom Laurenzerberg am U4-Bahnsteig ein, wo der Jugendliche bereits von dem Porsche-Fahrer festgehalten wurde. Die Dashcam des Porsche zeichnete den Vorfall auf.
Einer der mutmaßlichen Täter, ein 14-jähriger Österreicher, wurde vor Ort gestellt, der zweite – ein 13-jähriger Landsmann – flüchtete zunächst, konnte aber später auf der Polizeiinspektion ausfindig gemacht werden.
Der 14-Jährige zeigte sich zunächst uneinsichtig und zog die Amtshandlung sogar ins Lächerliche. Schließlich wurde ihm der Boden unter den Füßen aber zu heiß und lenkte ein. Er gestand dann letztendlich, eine Zeitung auf das Auto geworfen zu haben. Beschädigungen am Sportwagen konnten die Beamten immerhin keine feststellen.
Der 41-jährige Autobesitzer erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen durch Faustschläge. Der 14-Jährige wurde schließlich wegen versuchter Sachbeschädigung und Körperverletzung angezeigt. Sein Freund hatte mehr Glück – er wird nicht mit ernsthaften Konsequenzen rechnen müssen, da er mit 13 Jahren noch unmündig ist.