"Heute"-Leserin Maria pendelte am Freitag gegen 9.00 Uhr mit dem Zug nach Wien, um in die Arbeit zu kommen. Pünktlich schafft es die Niederösterreicherin nun aber nicht: Plötzlich blieb der Zug stehen. Minutenlang fragte sich die ÖBB-Passagierin, wieso die Weiterfahrt nicht möglich war. Dann tauchten Polizeibeamte in dem Waggon auf und stellten einen jungen Mann.
Zwei Polizisten waren auf der Suche nach dem 16-Jährigen, der zuvor aus einem Bus ausgestiegen war und über die Gleise in Bad Vöslau rannten, um den Zug noch zu erwischen. Die Beamten nahmen die Daten des Jungen auf und eskortierten ihn aus dem Waggon.
Auch die übrigen ÖBB-Reisenden mussten aussteigen, da weitere Personen im Zuge der waghalsigen Aktion befragt werden sollten. Für den Teenager könnte der "Run" zum Zug weitreichende Folgen haben: Für das unerlaubte Übertreten von Gleisen könnten bis zu mehrere hunderte Euro an Strafen fällig werden.