Während im Ballsaal der Wiener Staatsoper am Donnerstag die Walzer erklingen, bleibt rundherum der Verkehr fast stehen. Anlässlich des 68. Wiener Opernballs ist die Wiener Polizei mit rund 400 Beamten im Großeinsatz. Am Ballabend sorgen Einheiten aus ganz Wien – darunter Cobra, Diensthunde, Staatsschutz und Zivilkräfte – für Sicherheit in und rund um die Oper. Das Ziel ist klar: Glamour ohne Zwischenfälle.
Seit 19 Uhr ist die Ringstraße für den Verkehr völlig gesperrt. Weder Straßenbahnen noch Autos können hier durchfahren – lediglich Fahrzeuge, die Ballgäste zur Oper bringen, können mit einer Ausnahmeregelung vorfahren.
Dabei wird jedes der Fahrzeuge kontrolliert, um nichts dem Zufall zu überlassen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der Ringstraße selbst: Die Exekutive hat dort vorsorglich mehrere Betonpoller aufgestellt, um mögliche Terror-Gefahren auszuschließen.
"Sicherheit bei Großveranstaltungen ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis akribischer Vorbereitungen und konsequenter Einsatzführung," so Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). Bereits mehrere Tage vor dem Großereignis greifen umfassende Sicherheitsvorkehrungen. Diensthunde durchsuchen die Räumlichkeiten, zudem werden sämtliche Gegenstände, die ins Gebäude gebracht werden, genau kontrolliert.
Polizeisprecher Csefan betont: "Unser Anspruch ist es, den Opernball für alle so sicher und störungsfrei wie möglich über die Bühne zu bringen – sowohl für die Gäste in der Staatsoper als auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer vor den TV-Geräten."