Terror in Wien: Pläne für Waffenkauf schon im März

Neueste Enthüllungen rund um den Terroranschlag in Wien belegen, dass der Attentäter schon im März Pläne für einen Waffenkauf hatte.
Neueste Enthüllungen rund um den Terroranschlag in Wien belegen, dass der Attentäter schon im März Pläne für einen Waffenkauf hatte.Leserreporter
Neueste Enthüllungen rund um den Terroranschlag in Wien belegen, dass der Attentäter schon im März Pläne für einen Waffenkauf hatte. 

Immer mehr Details werden im Laufe der Ermittlungen rund um den Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am 2. November bekannt. Wie kürzlich berichtet, dürfte der Attentäter im Zuge seines Anschlags ein konkretes Ziel gehabt haben. Dabei soll es sich um das Nobel-Restaurant "Le Salzgries" in der Marc-Aurel-Straße in der Innenstadt gehandelt haben. (Mehr dazu hier >>)

Wie der ORF indes am Mittwoch berichtet, gibt es nun auch weitere Erkenntnisse. Demnach soll der Wiener Attentäter bereits im März vergangenen Jahres Pläne für einen Waffenkauf gehabt haben.

Info durch FBI

Dies belegen vom FBI gelieferte und vom BVT ausgewertete Instagram-Chats. Laut jenen soll der Angreifer bereits drei Monate nach seiner Haftentlassung versucht haben, an eine Handfeuerwaffe zu kommen. 

 "Schickt ein Foto einer Handfeuerwaffe", schrieb er einem Bekannten am 21. März 2020.

"Wieso brauchst du?", kam ein paar Stunden später als Antwort und weiter: "Um 500 euro eine". Anschließend wechselten die Gesprächspartner auf den Messenger Dienst Telegram. Der weitere Verlauf der Unterhaltung ist demnach nicht bekannt.

Hierbei handelt es sich um Enthüllungen durch Ermittlungsakten, die laut ORF Puls24 vorliegen. Geliefert wurden diese den heimischen Behörden vom amerikanischen FBI. Zu dieser Zeit war der Attentäter schon seit etwa drei Monaten auf freiem Fuß. 2018 wollte jener nach Syrien ausreisen und sich der Terrormiliz Islamischen Staat (IS) anschließen, scheiterte jedoch. 

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