Gesundheit

Test-Hammer – wer in Zukunft zahlen muss 

Trotz der aktuell hohen Corona-Zahlen soll es ab 5. März keine G-Regeln mehr geben. Doch was, wenn in der Arbeit weiterhin ein Test verlangt wird?
Christine Scharfetter
22.02.2022, 11:36

Österreich macht auf – obwohl die Corona-Infektionszahlen weiterhin recht hoch bleiben. Aktuell gab es erneut 21.427 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Da in den Spitälern jedoch keine Überlastung droht, sollen bereits am 5. März 2022 die meisten Corona-Maßnahmen fallen. Darunter auch die 3G-Regel.

Damit wäre selbst am Arbeitsplatz kein Test von Ungeimpften mehr notwendig. Ein zu hohes Risiko für einige Betriebe, wie die Bäckerei Szihn. Viele wollen deshalb strengere Regeln beibehalten. Doch ist das überhaupt möglich? Als Betrieb auf Dauer mehr zu verlangen als allgemein gilt, das könnte schwierig werden, glaubt man bei der Arbeiterkammer.

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Testen in der Arbeitszeit

"Wenn Unternehmen jetzt einen Test verlangen, dann ist die Arbeitszeit, innerhalb der das zu erfolgen hat, zu vergüten", stellte Silvia Hruska-Frank von der Arbeiterkammer in der ZIB1 klar. Doch dieser Punkt dürfte noch das geringste Problem darstellen.

Wie Bundeskanzler Karl Nehammer bereits ankündigte, sollen die kostenlosen Corona-Tests jedoch bald ein Ende nehmen. Wer kommt dann für die Kosten des vom Arbeitgeber verlangten Test auf? Auch darauf hat die Sozialexpertin eine klare Antwort. Die Kosten muss dann das Unternehmen tragen: "Allfällige Kosten des Tests, wenn er irgendwann nicht mehr kostenfrei ist, müssen vergütet werden", so Hruska-Frank.