Alarmierende Umfrage

Teurer Schulstart – nun sparen Eltern bei Lebensmitteln

Eine Bevölkerungsgruppe ächzt besonders unter der enormen Teuerung: Eltern von schulpflichtigen Kindern. Eine Erhebung zeigt, wie ernst die Lage ist.
Oberösterreich Heute
15.10.2025, 03:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nachmittagsbetreuung, Ausflüge, Jausengeld: Vor wenigen Wochen hat wieder der Ernst des Lebens begonnen – für viele Familien eine große finanzielle Herausforderung.

Die OÖ-Arbeiterkammer rechnet vor: Durchschnittlich 1.000 Euro pro Kind gaben Mütter und Väter zuletzt zwischen Semester- und Sommerferien für Schulkosten aus. An der Umfrage nahmen mehr als 2.000 Eltern, die rund 3.500 Töchter und Söhne haben, teil.

Die Ergebnisse sind alarmierend: Rund 60 Prozent erklärten, dass die schulischen Ausgaben das Familienbudget neben den Fixkosten für das tägliche Leben zusätzlich belasten. Ein Drittel der Befragten bewertete die jeweilige finanzielle Situation als "eher nicht gut" oder "gar nicht gut".

Um die Aufwendungen stemmen zu können, mussten die Betroffenen in anderen Bereichen sparen: Drei von zehn schränkten sich bei der Ernährung ein. Rund 20 Prozent taten das bei außerschulischen Sportkursen, bei der Nachmittagsbetreuung und bei Hortbesuchen. Vier von zehn verzichteten auf einen Urlaub.

"Das Bildungssystem muss sozial gerechter werden", reagiert AK-Präsident Andreas Stangl auf die Resultate der Umfrage. Schulbeihilfen müssten spürbar verbessert und an die Lebensrealität angepasst werden.

„Das Bildungssystem muss sozial gerechter werden.“
AK-Präsident Andreas Stangl

Hilfreicher Rechner

Mit dem Rechner der Kammer lässt sich der Anspruch auf staatliche Unterstützung einfach online berechnen. Er liefert in nur wenigen Minuten die voraussichtliche Höhe. Die staatliche Beihilfe kann bis 31. Dezember beantragt werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 15.10.2025, 03:00
Jetzt E-Paper lesen