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Thiem: "Ich habe kein großes mentales Problem"

Dominic Thiem ist nach seiner siebenten Niederlage seit dem Comeback enttäuscht. Er erklärt den Absturz mit einem mentalen Tief.
Sebastian Klein
22.05.2022, 14:52

Nächster Rückschlag! Dominic Thiem geht am Sonntag in der ersten Runde der French Open gegen Hugo Dellien in drei Sätzen unter. Der Lichtenwörther verliert klar 3:6, 2:6, 4:6. Die einstige Nummer 3 der Welt ist neben der Spur. Der Lichtenwörther war schon vor der Partie auf Position 194 abgerutscht – ihm droht im ATP-Ranking nun ein weiterer Absturz in etwa auf Rang 400.

Der Trend setzt sich fort: Auf die Vorhand, eigentlich die größte Stärke des Niederösterreichers, ist seit der Rückkehr nicht mehr Verlass. Thiem spielt einzelne Spitzenschläge, streut mit seinen Schlägen aber zu sehr, müht sich vor allem beim Vorhand-Return ab, agiert zu zögerlich. Das Selbstvertrauen ist nach Monaten ohne Sieg dahin.

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Das bestätigt Thiem nach der Partie auch selbst: "Ich habe keine groben physischen Probleme mehr. Auch kein großes mentales Problem. Ich habe mich im Training gut gefühlt. Aber das Match ist ein anderes Thema. Mehr Spannung, ein anderes Umfeld – im Moment ist das für meine Vorhand Gift."

Der 28-Jährige spricht selbst von "dummen Fehlern", kündigt an, er brauche weiterhin viel Training und weitere Monate…

Thiem: "Ich werde definitiv auf das Challenger-Level zurückkehren. Ein Sieg würde mir helfen. Aber ich muss ehrlich zu mir selbst sein: Ein Sieg ist derzeit in vielen Matches in weiter Ferne."

Der Niederösterreicher bleibt also vorerst auf Sand, will auf Challenger-Niveau Selbstvertrauen tanken. Das fehlte zuletzt völlig. Nach monatelanger Verletzungspause ist das Handgelenk wieder heil. Aber: Gegen Dellien setzt es am Sonntag seit dem Comeback schon die siebente Niederlage in Folge.

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