Schon bei den am Sonntag beginnenden French Open ist Tennis-Gigant Carlos Alcaraz nur Zuschauer. Und auch auf die Rasen-Klassiker von Queen´s Club und Wimbledon muss der Weltranglisten-Zweite aus Spanien verzichten. Seine Handgelenksverletzung würde das Antreten bei den so prestigeträchtigen Turnieren nicht zulassen, schrieb der 23-Jährige auf Instagram.
Dabei hatte Alcaraz beim Klassiker an der Church Road in den Jahren 2023 und 2024 triumphiert, letztes Jahr erst im Endspiel gegen seinen Dauer-Rivalen Jannik Sinner den Kürzeren gezogen.
"Meine Genesung läuft gut und ich fühle mich viel besser. Aber ich bin leider immer noch nicht bereit, an einem Turnier teilzunehmen, deshalb musste ich für die Gras-Saison zurückziehen", schrieb der Spanier in sozialen Medien. Dieser Schritt falle ihm schwer, es seien "wahrlich besondere Turniere, und ich werde die sehr vermissen", meinte der 23-Jährige. Er werde aber weiterhin an einer baldigen Rückkehr arbeiten.
Alcaraz hatte bereits während seines Heimturniers in Barcelona Mitte April aufgrund seiner Handgelenksverletzung zurückziehen müssen. Er pausiert seither. In der Zwischenzeit zog Sinner am Spanier vorbei und gilt für die French Open sowie nun auch für Wimbledon als haushoher Favorit.
Wie problematisch eine derartige Handgelenksverletzung sein kann, zeigt sich nicht nur an der verlängerten Alcaraz-Pause, sondern auch an der Karriere von Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem. Der Lichtenwörther zog sich im Juni 2021 ebenso eine Handgelenksverletzung zu, stand neun Monate nicht auf dem Platz und schaffte nach dieser so schweren Verletzung nicht mehr den Weg zurück an die Weltspitze. 2024 hängte Österreichs Tennis-Star schließlich den Schläger an den Nagel.