Sophia Thomalla macht aus ihrer Liebe zu Schalke 04 kein Geheimnis. In der neuen Sky-Doku "Mythos Schalke Ein Leben lang" spricht die Moderatorin über ihre besondere Verbindung zu den Königsblauen und teilt dabei ordentlich gegen den FC Bayern aus.
Für die 36-Jährige unterscheidet sich die Fankultur der beiden Vereine deutlich. "In Gelsenkirchen ist die Liebe unabhängig von Erfolg, bei Bayern München ist es gekaufte Fanliebe, sage ich immer", stichelt Thomalla gegen den deutschen Rekordmeister.
Damit nicht genug. "Fünfzehntausendfacher Deutscher Meister oder was weiß ich nicht was. Champions-League, Weltpokalsieger und dann sind Leute aus Buxtehude auf einmal FC-Bayern-München-Fans", legt sie nach.
Besonders pikant: Thomallas Lebensgefährte Alexander Zverev ist selbst bekennender Bayern-Fan. Auch der Tennis-Star bekommt deshalb sein Fett weg. "Das denke ich mir halt zu Hause dann auch mal, wenn der Herr dann jubelt, weil die Bayern am Wochenende irgendwie 5:0 gewonnen haben und die fünfunddreißigtausendste Deutsche Meisterschaft eingetütet haben. Wo ich mir dann denke: 'Du bist gebürtiger Hamburger, was soll der Stuss?'"
Thomallas Verbundenheit mit Schalke reicht bis in ihre Kindheit zurück. Die gebürtige Ost-Berlinerin kam durch die Beziehung ihrer Mutter Simone Thomalla mit Schalke-Legende Rudi Assauer zu den Königsblauen. Im Jahr 2000 zog die Familie nach Gelsenkirchen, damals war Sophia elf Jahre alt.
Die Zeit bei Schalke prägte sie nachhaltig. "Hier habe ich früher meine Kindheit begonnen, dass ich das so wahrgenommen habe. Das Fandenken hier und die Verbundenheit zum Verein, das hat sich nie geändert", erzählt Thomalla. Für sie sei der Klub damals allgegenwärtig gewesen: "Das war unser Leben."