Thonhofer-Wechsel heizt Relegations-Duell an

Bild: Christian Hofer (FOTObyHOFER)

Regionalliga Ost gegen Regionalliga Mitte. In der Relegation kämpfen zwei Vertreter der beiden Ligen um den Aufstieg in die "Sky Go" Erste Liga. Eine der beiden Mannschaften wird nächstes Jahr in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse antreten dürfen. Am Freitagabend steigt das erste Duell zwischen SC/ESV Parndorf und Austria Klagenfurt im Burgenland.

Regionalliga Ost gegen Regionalliga Mitte. In der Relegation kämpfen zwei Vertreter der beiden Ligen um den Aufstieg in die . Eine der beiden Mannschaften wird nächstes Jahr in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse antreten dürfen. Am Freitagabend steigt das erste Duell zwischen SC/ESV Parndorf und Austria Klagenfurt im Burgenland. Der Wechsel von Christian Thonhofer heizt die Partie zusätzlich an. 

Den Meistertitel in der Regionalliga Ost holte zwar der SC Ritzing, die Lizenz für die Erste Liga wurde dem burgenländischen Klub allerdings verwehrt. So kommt Parndorf zum Duell mit Mitte-Meister Austria Klagenfurt um die Rückkehr ins Profifußballgeschäft. Für die Burgenländer wäre es nach einer Saison Regionalliga der sofortige Wiederaufstieg. Vor einem Jahr hatten die Parndorfer die Relegationsduelle mit dem LASK verloren. 

Dabei sind die Burgenländer kleine Relegations-Spezialisten, nahmen in den letzten sechs Saisonen fünfmal an den Entscheidungsspielen über Auf- oder Abstieg teil. Für die Klagenfurter ist es eine absolute Premiere. Der Verein existiert in dieser Form erst seit 2010, konnte sich nun nach dem Konkurs des FC Kärnten zum Meister in der dritthöchsten österreichischen Spielklasse krönen. 

Parndorfer optimistisch, Klagenfurter heiß

Der Ostliga-Zweite präsentierte sich trotz der vielen Misstöne rund um den Wechsel von Christian Thonhofer und der Lizenz-Entscheidung gegen Ritzing unbeeindruckt. Obmann Milletich sagte der "BVZ": "Ich gehe davon aus, dass wir den Aufstieg schaffen können. Die Chancen sind 50:50. Austria Klagenfurt ist sicher nicht so ein Kaliber wie LASK oder damals der WAC."

Nach fünf Jahren Regionalliga Mitte sind die Kärntner nun heiß auf die Duelle um den Erste Liga-Einzug. "Es sind die Spiele, auf die wir uns ein ganzes Jahr hart vorbereitet haben. Wir brennen schon richtig darauf", zeigte sich Coach Manni Bender topmotiviert. Das überträgt sich auch auf das Team der Kärntner: "Eigentlich müsste ich gar nichts mehr sagen und nur noch die Aufstellung bekannt geben, so heiß sind die Spieler."

"Fall Thonhofer" sorgt für Missstimmung

Das Aufstiegsduell steht im Zeichen eines pikanten Wechsels, der nur wenige Tage vor den Entscheidungsspielen publik gemacht wurde. Der Parndorfer Christian Thonhofer wird künftig für den Relegationskonkurrenten Austria Klagenfurt auflaufen. Der Vertrag des ehemaligen Bundesliga-Kicker bei den Burgenländern wurde sofort aufgelöst. In den Entscheidungsduellen wird Thonhofer nicht auflaufen. Für keines der beiden Teams. 

Trotzdem bleiben die Burgenländer gelassen. Obmann Gerhard Milletich wittert gerade deshalb bei seinem Team ein Motivationsplus: "Klagenfurt hat as sehr gescheit gemacht. Für uns gilt aber die Devise: "Jetzt erst recht". Die Mannschaft wird für diese beiden Spiele bereit sein", sagte der Parndorf-Boss in der "BVZ".Der klagenfurter Coach Bender wies Verschwörungstheorien zurück: "Wir haben uns in der Sache völlig fair und korrekt verhalten. Die Gespräche sind schon lange gelaufen." 

Zusätzliche Motivation könnte für den Parndorfer Thomas Jusits auch sein, dass sein Vater Kurt, der Ende April die Mattersburg Amateure übernahm, nur dann in der Ostliga bleibt, wenn sich die Burgenländer im Duell mit den Klagenfurtern durchsetzen. 

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