Offiziell und legal gaben sich die 49-jährige Deborah Hodge und ihre Katze "India" am 19. April 2022 in Southeast London das Ja-Wort. Da der Zweifachmama die Zwangsräumung drohte, wenn sie ihre geliebte Hauskatze nicht abgeben würde, hatte sie die Eheschließung forciert, um den Vermieter seine Rechte zu entziehen.
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In Großbritannien sind die Gesetze ein wenig anders als in Österreich und ein Haustierhalteverbot kann auch erst nach Jahren vom Vermieter plötzlich ausgesprochen werden. Nachdem Hodge bei einem anderen Vermieter bereits einmal gezwungen war, zwei Hunde abzugeben, wollte sie dies so kein zweites Mal akzeptieren. Erschwerend kommt hinzu, dass Katze "India" 2020 bei einem Autounfall ein Bein verlor, weshalb Hodge besonders an dem Stubentiger hängt und Angst davor hatte, keinen guten Platz für die behinderte Katze zu finden.
In England, Amerika, Indien und sogar der Schweiz darf eine legale Eheschließung zwischen Mensch und Tier stattfinden. In Deutschland und Österreich ist dies NICHT möglich, da Haustiere zwar "keine Sachen" mehr sind, strafrechtlich aber nach wie vor so behandelt werden, da es nur teilweise tierspezifische Vorschriften gibt.
Auch wenn selbst die Kinder von Hodge, Mamas Verhalten etwas merkwürdig fanden, feierten sie trotzdem an dem sonnigen Tag im Park ein kleines Hochzeitspicknick. Katze "India" verstand die Aufregung bezüglich ihrer felinen Person überhaupt nicht, dürfte sich aber freuen, für immer - auch standesamtlich - mit ihrem Frauchen vereint zu sein. Verrückt/schön.