Geldmangel: Hundehalter tackerte Wunde selbst zusammen

Die reinrassige Malinois-Hündin "Luna" hatte vielleicht ein schönes Leben – bis sie sich verletzte. Ihr Herrchen tackerte ihre Wunde selbst zusammen.

Der 40-jährige Hundehalter Aftab Karim wurde von der "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals", kurz RSPCA, in Großbritannien strafrechtlich verfolgt, weil er seiner Hündin unnötiges Leid zufügte: Das reinrassige Malinois-Mädchen wurde von einem anderen Hund gebissen und anstatt die Behandlung bei einem Tierarzt zu bezahlen, bestellte sich das Herrchen eine Klammerpistole aus dem Internet und tackerte die klaffende Wunde an "Lunas" Bein selbst zusammen.

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26 Klammern aus Geldmangel

Die Tierschutzorganisation machte sich Sorgen, als Karim nicht wie vereinbart am nächsten Tag mit seiner Hündin zum chirurgischen Termin erschien. Die Antibiotika und Entzündungshemmer am Vortag konnte sich der Hundehalter wohl gerade noch leisten, doch die Operation in Höhe von 1.200 Pfund (ca. 1.400 Euro)  nicht mehr. In einer "Do it yourself"-Aktion tackerte er die Wunde tatsächlich mit einer bestellten Klammerpistole aus dem Internet mit 26 Metallklammern zusammen.

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Sieben Jahre Hundehalteverbot

"Luna" musste unter Vollnarkose notoperiert werden, um die Wunde professionell zu versorgen. Die "Bastelarbeit" des Herrchens blieb natürlich nicht ohne Konsequenzen und Aftab Karim wurde die Hündin abgenommen und ein siebenjähriges Hundehalteverbot auferlegt.

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