Riesenfisch sorgte für großes Getümmel am Strand

Am einem Strand in Florida staunten Passanten nicht schlecht.
Am einem Strand in Florida staunten Passanten nicht schlecht.Screenshot Youtube©WPLG Local 10
Strandbesucher in Florida staunen nicht schlecht, als sie ein 230 Kilogramm schweres Hammerhai-Weibchen im Sand liegen sahen.

An einem Strand im Südosten Floridas (USA) sorgte ein großer Hammerhai für Aufsehen. Das artengeschützte Tier wurde wohl unabsichtlich gefangen und wieder freigelassen, was eine Angelschnur in den Kiemen beweist. Hammerhaie überleben den Schock meistens nicht und sterben wieder im Wasser, da sie mit aller Kraft um ihre Freiheit gekämpft haben und der Stress zum Tode führt.

Lesen Sie auch: Vermisste Riesenschlange wurde nach Tagen gefunden >>>

Lesen Sie auch: Schock-Fund in Schweden: Haifriedhof am Hafen >>>>

Sehr traurige Erkenntnis

Immer traurig, wenn so ein Meeresriese an Land gespült wurde, aber bei dem festgestellen Hammerhai-Weibchen handelte es sich zu allem Überfluss sogar um ein trächtiges Tier. Hannah Medd, Gründerin der "American Shark Conservancy" sagte gegenüber DNN, dass so eine Sichtung ein sehr seltenes Ereignis sei und an dem besagten Strand nur etwa viermal pro Jahr ein Meerestier angespült würde.

Da der große Fisch etwa 230 Kilogramm wog, musste er mit einem Traktor vom Strand geholt werden. Das "Fangen und Freilassen" (Catch & Release) ist im Bundesstaat Florida legal und wird natürlich oft als humane Alternative verübt. Studien zeigen allerdings, dass diese Praktik - wie im Fall des Hammerhais - ebenfalls tödliche Folgen für das Tier haben kann. Da es hier meistens um Opfer der Sportfischerei geht, kämpfen Tierschützer um die gesetzliche, richtige Ausstattung für ein sicheres "Catch & Release"-Verfahren, welches die Tiere nicht so zeitintensiv unter Stress setzt. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account tine Time| Akt:
Stadt- und WildtiereFischHaiFloridaMeerOzeanUSATierschutzArtenschutz

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen