Besonderer Einsatz im Tageszentrum Donaufeld (Wien-Donaustadt) des Fonds Soziales Wien: Die Therapieponys Tiramisu und Kessa sorgten dort für viele berührende Momente. Die beiden Vierbeiner brachten Abwechslung in den Alltag der Kunden und luden zum gemeinsamen Erinnern, Erzählen und Mitmachen ein.
Auf den Besuch hatten sich die Teilnehmer bereits vorbereitet. Gemeinsam wurden Karotten geschnitten, außerdem tauschte sich die Gruppe über frühere Tierkontakte, Erlebnisse mit Pferden und persönliche Wünsche aus. Mit Musik, Liedern und Sitztänzen stimmten sich alle auf das Treffen mit den Ponys ein.
Vor Ort stellten die Besitzer Tiramisu und Kessa vor und erklärten ihre Arbeit als Therapieponys. Anschließend blieb viel Zeit für den direkten Kontakt: Die Tiere wurden gestreichelt und gefüttert, manche Besucher flochten ihnen sogar die Mähne.
Der Austausch mit den Ponys wirkte sich auf unterschiedliche Weise aus. Er förderte Bewegung, regte Erinnerungen und Gespräche an und stärkte Aufmerksamkeit sowie Konzentration. Gleichzeitig sorgte die Begegnung für entspannte Momente und viele lächelnde Gesichter.
"Vom Besuch der Ponys profitieren unsere Senioren auf vielfältige Weise: Das Karottenschneiden, Füttern und Zöpfe flechten fördert die Beweglichkeit der Finger. Tiere tun auch immer der Seele gut und regen Gespräche an, zum Beispiel zu früher. Natürlich ist für all das auch Aufmerksamkeit und Konzentration gefragt", erklärt Sabine Machacek-Hörmann, Leiterin des FSW-Tageszentrum Donaufeld. Für die Kunden des Tageszentrums war der tierische Vormittag ein Erlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.