Wieder knapp daneben

Lebenswerteste Stadt – Wien verpasst Platz 1

Wien zählt weiterhin zu den lebenswertesten Städten der Welt, muss sich im aktuellen Ranking aber erneut mit Platz zwei begnügen.
Wien Heute
07.07.2026, 15:26
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Wien verpasst erneut die Rückkehr an die Spitze: Im aktuellen Ranking der lebenswertesten Städte weltweit landet die österreichische Bundeshauptstadt wie bereits im Vorjahr auf Platz zwei. Den Spitzenplatz sichert sich erneut die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Dahinter folgen Melbourne, Genf und Sydney.

Für die Bewertung werden verschiedene Lebensbereiche untersucht, darunter Stabilität, Bildung und Infrastruktur. Kopenhagen erreichte dabei in sämtlichen Kategorien die Bestnote von 100 Punkten.

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Westeuropa lebenswerteste Region

Auch regional zeigt sich ein klares Bild: Westeuropa bleibt mit durchschnittlich 91,7 Punkten die lebenswerteste Region der Welt. Den größten Fortschritt verzeichnete hingegen Asien. Die Region legte um 0,3 Punkte auf 73,9 zu. Nach Angaben des "Economist" sind dafür vor allem Verbesserungen im Gesundheitswesen chinesischer Städte verantwortlich. Sämtliche 19 erfassten Städte in China konnten in diesem Bereich zulegen.

Weniger Kriminalität – New York holt auf

Einen deutlichen Sprung nach vorne machte auch New York. Die US-Metropole verbesserte sich um drei Plätze auf Rang 66 und erzielte mit einem Plus von 1,2 Punkten eine der stärksten Verbesserungen im gesamten Index. Als Gründe nennt der "Economist" eine rückläufige Kriminalität sowie ein geringeres Terrorrisiko.

Naher Osten verliert Plätze

Während einige Städte aufholen konnten, verschlechterte sich die Lage in anderen Regionen deutlich. Besonders die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten wirkte sich negativ auf die Bewertungen aus. Der Iran-Krieg führte laut Bericht zu niedrigeren Stabilitätswerten. Städte im Nahen Osten und Nordafrika verloren im Durchschnitt mehr als drei Plätze. Maskat fiel um 14 Ränge auf Platz 123 zurück, Kuwait-Stadt verlor zwölf Plätze und liegt nun auf Rang 105.

Am unteren Ende der Liste finden sich weiterhin vor allem Städte, die von Konflikten oder Armut betroffen sind. Damaskus bleibt trotz Verbesserungen bei der Gesundheitsversorgung nach dem Machtwechsel in Syrien Ende 2024 das Schlusslicht des Rankings. Teheran rutschte infolge des Krieges auf Platz 164 ab und zählt nun zu den zehn am schlechtesten bewerteten Städten. Kiew fiel auf Rang 166 zurück.

Wien "nur" Platz 2

Für Wien bedeutet das Ergebnis erneut Platz zwei. Jahrelang hatte die Stadt die Rangliste angeführt, ehe sie 2025 von Kopenhagen abgelöst wurde. Der jährlich veröffentlichte Global Liveability Index wird von der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungs- und Analyseabteilung der Economist Group, erstellt. Grundlage der Erhebung sind Befragungen von Expats, also Menschen, die außerhalb ihres Herkunftslandes leben.

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