Tierische Baustelle

Asbestgefahr? Tierschutz Austria erstattet Anzeige

Der Wiener Tierschutzverein warnt vor Asbestgefahr entlang der Triester Straße und fordert dringende Schutzmaßnahmen für Mensch und Tier.
Heute Tierisch
14.07.2026, 13:25
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Der Wiener Tierschutzverein, auch bekannt als Tierschutz Austria, schlägt Alarm wegen möglicher Asbestbelastung entlang der Triester Straße. Neue Messungen von Greenpeace zeigen, dass hier ein zusätzliches Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter, Freiwilligen und die betreuten Tiere besteht. Der Verein hat daher Anzeige erstattet und fordert dringend Schutzmaßnahmen.

Information fehlt komplett

Gerade jetzt, wo die Trockenheit für besonders viel Staub sorgt, fehlt es den Arbeitern komplett an Staubschutz. Fußgänger und Anrainer sind dadurch ebenfalls betroffen. Obwohl der Verein als Blaulicht-Organisation eine wichtige Rolle bei der Tierrettung und in der kritischen Infrastruktur spielt, gab es bisher keinerlei Informationen zu den laufenden Arbeiten oder möglichen Gefahren.

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Kritik bereits seit Jahren

Schon seit Jahren kritisiert der Wiener Tierschutzverein die schlechten Sicherheitsbedingungen auf dem Gehweg entlang der Triester Straße und Ketzergasse Richtung Tierschutzhaus Vösendorf. Der Weg ist schmal, teilweise abgesenkt und wird stark vom Schwerverkehr beansprucht. Bei Regen steht er regelmäßig unter Wasser.

„Wir nehmen diese Hinweise sehr ernst. Das Risiko für unsere Mitarbeiter, Freiwilligen und Tiere muss sofort minimiert werden“
Mag. a. Dr. Madeleine PetrovicPräsidentin Wiener Tierschutzverein

Bisher wurde eine Sanierung immer wieder mit dem Hinweis auf zukünftige Betriebsansiedlungen verschoben. Angesichts der aktuellen Situation hält der Verein weiteres Zuwarten für unverantwortlich.

Der Wiener Tierschutzverein fordert daher:

- Rasche Schutzmaßnahmen für die Gesundheit (Staub- und Asbestschutz)

- Eine beschleunigte Sanierung des Gehwegs und der betroffenen Straßenabschnitte

- Einen sicheren, ausreichend breiten Geh- und Radweg

- Einbeziehung und Information über geplante Bauvorhaben

Der Weg zum größten Tierschutzhaus Europas muss für alle Beteiligten sicher sein.

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