Der US-amerikanische Golfstar Tiger Woods (50) hat sich erstmals nach seiner Festnahme zu Wort gemeldet. In einem Statement auf der Plattform X erklärte der Ausnahmesportler am Dienstag, dass er sich vorerst aus dem Golfsport zurückziehen und eine Behandlung beginnen werde.
"Ich kenne und verstehe den Ernst der Situation, in der ich mich heute befinde", schrieb Woods. "Ich ziehe mich für eine Zeit zurück, um eine Behandlung zu beginnen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Dies ist notwendig, damit ich mein Wohlbefinden in den Vordergrund stellen und an einer dauerhaften Genesung arbeiten kann."
Woods wurde vier Tage zuvor in Jupiter Island, Florida, wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen. Beim Atemalkoholtest kam nichts heraus, einen anschließenden Urintest im Gefängnis verweigerte er allerdings.
Laut den Polizeiakten stellten die Beamten bei Woods gerötete Augen fest und fanden in seiner linken Hosentasche zwei Opioid-Pillen. Noch am selben Tag wurde der Golfer gegen Kaution freigelassen. Kurz darauf wurde auch sein Polizeifoto veröffentlicht.
Vor Gericht plädierte Woods auf nicht schuldig. Mit diesem Plädoyer verzichtete er auf eine formelle Anklageverlesung und forderte stattdessen ein Geschworenengericht.
"Ich bin entschlossen, mir die nötige Zeit zu nehmen, um zu einer gesünderen, stärkeren und fokussierteren Form zurückzukehren – persönlich wie beruflich", schrieb der 50-Jährige weiter. "Ich bitte um Verständnis und Rücksicht auf die Privatsphäre meiner Familie und meiner Liebsten."