"Dass er nun so frühzeitig von uns gegangen ist, können wir selbst noch gar nicht glauben", diese Nachricht schockiert Freunde, und Kunden. Für viele Grazer war das Erdbeerfeld Friedmann in Graz-St. Peter ein Fixpunkt im Frühsommer. Jahr für Jahr kamen Familien, Stammkunden und Nachbarn zusammen, pflückten Erdbeeren oder kauften die frischen Früchte.
Nun gibt es eine traurige Nachricht: Wie die Familie auf Facebook bekannt gab, ist Seniorchef Andreas Friedmann bereits am 1. Juli nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.
"Die Lücke, die er hinterlässt, ist unendlich groß, so sehr war er mit Liebe für seine Familie, für sein St. Peter, für seinen landwirtschaftlichen Betrieb, für sein Erdbeerfeld und vor allem für seine Kundinnen und Kunden da", steht im Posting.
Das Erdbeerfeld sei eine seiner größten Leidenschaften gewesen, der er sich Tag für Tag mit großer Hingabe gewidmet habe.
Die heurige Saison war für die Familie ohnehin von großen Herausforderungen geprägt. Ein schwerer Frost zerstörte einen Großteil der Ernte. Gleichzeitig stellte die plötzliche Erkrankung des Seniorchefs den Betrieb vor enorme organisatorische Aufgaben. Trotz dieser schwierigen Situation gelang es der Familie, das Erdbeerfeld mit Einschränkungen weiterzuführen. Andreas Friedmann unterstützte sie dabei bis zuletzt aus dem Hintergrund.
Mit seinem Tod endet nun auch die Geschichte des beliebten Erdbeerfeldes. Die Familie verabschiedet sich nicht nur von einem geliebten Menschen, sondern auch von einem Ort, der über viele Jahre zahlreiche Grazer begleitet hat. In ihrem Abschiedsbrief bedankt sie sich bei allen Kunden für die langjährige Treue und die vielen schönen Begegnungen. Das Erdbeerfeld und die gemeinsamen Erinnerungen, so schreibt die Familie, werde sie ebenso wie Andreas Friedmann für immer im Herzen tragen.