Ober-Mullah schockiert alle

"Tod für Amerika": Neue Iran-Drohung belastet Gespräche

Mit neuen Drohungen gegen die USA verschärft der Iran den Ton – und belastet damit die ohnehin fragilen Verhandlungen weiter.
Newsdesk Heute
26.05.2026, 16:03
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Neue Drohungen aus dem Umfeld der iranischen Führung belasten die ohnehin schwierigen Gespräche mit den USA. Zum Auftakt der Hadsch-Pilgerreise wurde im Namen von Modschtaba Chamenei eine Botschaft veröffentlicht, in der es heißt: "In verschiedenen Teilen Irans und der Welt sowie nach diesen gesegneten Tagen werden 'Tod für Amerika' und 'Tod für Israel' die gemeinsamen Parolen der islamischen Gemeinschaft und der Unterdrückten der Welt sein." Darüber berichtet die deutsche "Bild" am Dienstag.

Ob die Erklärung tatsächlich von Chamenei stammt, ist unklar. Seit den israelisch-amerikanischen Angriffen am 28. Februar trat er nicht mehr öffentlich auf.

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"Kein sicherer Hafen mehr"

Auf einem ihm zugeschriebenen Telegram-Kanal wurde zudem erklärt, die USA könnten sich künftig nicht mehr auf den Schutz ihrer Militärstützpunkte durch die Golfstaaten verlassen. Für Amerika werde es "keinen sicheren Hafen mehr geben".

Parallel dazu bleibt die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran fragil. In der Nacht auf Dienstag griffen US-amerikanische und israelische Kampfjets laut US-Zentralkommando Ziele im Iran an, darunter Raketenabschussrampen und Boote in der Straße von Hormus. Die Angriffe seien "defensiver Natur" gewesen und hätten dem Schutz amerikanischer Truppen gedient.

Verhandlungen weiter festgefahren

Seit dem 8. April gilt eine wackelige Waffenruhe. Zwar sprach Donald Trump zuletzt von "gut" laufenden Verhandlungen, die Fronten bleiben aber verhärtet. Die USA fordern die Abgabe des angereicherten Urans, Teheran lehnt das strikt ab.

Zudem verlangt der Iran die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Höhe von mehr als 100 Milliarden US-Dollar sowie Zölle für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus.

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