Deutschland

Tod von Fabian (8) – Ermittler durchsuchen Bauernhof

Nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian durchkämmen Ermittler einen Bauernhof. Seine Leiche wurde vergangene Woche in einem Wald gefunden.
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20.10.2025, 14:47
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Nach einem Zeugenhinweis im Fall des toten achtjährigen Fabian durchsucht die Polizei einen Bauernhof in Reimershagen in Deutschland. Der Bauernhof liegt etwa zwölf Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt. Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber RTL sagt, kommentiere man den Einsatz nicht, "um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden."

Als der Bub am vorletzten Freitag vermisst gemeldet worden war, wurde vermutet, er habe am Tag seines Verschwindens zu seinem Vater fahren wollen, der getrennt von der Mutter südlich von Güstrow lebt. Spürhunde hatten Fabians Spur bis zum Güstrower Busbahnhof verfolgen können und nahe dem Wohnort des Vaters wieder aufgenommen, bevor sie sich wieder verlor.

Gewalteinwirkung bei Obduktion festgestellt

Nachdem Hundertschaften der Polizei tagelang vergeblich nach Fabian gesucht hatten, entdeckte nach Polizeiangaben eine Spaziergängerin die Kinderleiche etwa 15 Kilometer entfernt vom Wohnort des Grundschülers. Am Freitag haben die Behörden mitgeteilt, die DNA-Analyse habe bestätigt, dass es sich um den vermissten Fabian handelt. Bei der Obduktion wurde Gewalteinwirkung festgestellt. Wie genau der Bub starb, ist nicht bekannt.

Betroffenheit in der Region riesig

Der Vermisstenfall und der Fund des toten Kindes lösten über die Stadtgrenze hinaus Fassungslosigkeit und Trauer aus. Am Dienstagabend hatten Hunderte Güstrower bei einem Gottesdienst ihr Mitgefühl bekundet. Als Zeichen der Anteilnahme stellten sie vor der Marienkirche Kerzen ab und legten Plüschtiere nieder.

Wenig Informationen

Die Behörden halten sich aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt zu den Todesumständen. Die zuständigen Rostocker Behörden teilen mit, dass sich die Ermittelnden weiterhin im Dauereinsatz befänden. Bewohnerinnen und Bewohner im umliegenden Gebiet werden befragt, teilweise kommen Beamtinnen und Beamte an deren Wohnort. Sie werden zudem gebeten, gegebenenfalls relevantes Foto- oder Videomaterial aus privaten Kameras bereitzustellen.

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