Am Mittwoch gegen 12.30 Uhr schrillten bei der Berufsfeuerwehr Graz die Alarmglocken. Mehrere Notrufe meldeten Flammen und schwarze Rauchschwaden aus einem Mehrparteienhaus.
Schon bei der Anfahrt bot sich den Einsatzkräften ein dramatisches Bild: Aus einem Fenster im sechsten Stock schlugen die Flammen, eine massive Rauchsäule zog über die Fassade nach oben.
Zwei Atemschutztrupps gingen sofort in das Gebäude vor. Über die Trockensteigleitung wurde Löschwasser bereitgestellt, um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen verhindert werden.
In der völlig ausgebrannten Wohnung machten die Einsatzkräfte eine tragische Entdeckung: Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden. Der Notarzt stellte vor Ort den Tod fest. Wie es zu dem Brand kommen konnte und woran das Opfer starb, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude intensiv belüftet, um den Rauch aus der betroffenen Wohnung und darüberliegenden Stockwerken zu entfernen. Mithilfe von Wärmebildkameras kontrollierte die Feuerwehr Fassade und angrenzende Bereiche auf versteckte Glutnester.
Ein dritter Atemschutztrupp führte abschließende Nachlöscharbeiten durch. Insgesamt standen 27 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.