Nach dem tödlichen Brand in Gösing bei Fels am Wagram im Bezirk Tulln gibt es erste Erkenntnisse zur möglichen Ursache. Laut Polizei dürfte das Feuer mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Werkstätte des Wohnhauses ausgebrochen sein.
Warum der Brand entstand, ist allerdings weiterhin unklar. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kommen mehrere Auslöser infrage.
Als mögliche Ursachen nennen die Ermittler nachglühende Tabakreste, einen Defekt an der Elektroinstallation oder einen technischen Defekt an gelagerten Akkus beziehungsweise Kondensatoren.
Aufgrund der vorhandenen Spuren lasse sich die Brandursache derzeit nicht eindeutig eingrenzen, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager mit. Die Ermittlungen werden deshalb fortgesetzt.
Im Zuge der weiteren Erhebungen sollen auch Zeugen befragt werden, um den Hergang des Brandes genauer zu rekonstruieren.
Das Feuer war am Dienstag in den frühen Morgenstunden ausgebrochen. Rund 140 Mitglieder der Feuerwehr standen im Großeinsatz.
Der 1977 geborene Hausbesitzer dürfte noch versucht haben, die Flammen selbst zu löschen. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät – er konnte nur noch tot aus dem Gebäude geborgen werden.
Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude in dem dicht verbauten Gebiet zu verhindern.
Der Dachstuhl des Hauses wurde durch den Brand zerstört, das Gebäude selbst schwer beschädigt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Landeskriminalamt Niederösterreich gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt geführt.