Ein tragischer Bergunfall hat sich in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien ereignet. Die Leichen eines 23-jährigen Österreichers und eines 24-jährigen US-Bürgers wurden am Samstag in einem schwer zugänglichen Gebiet bei Verzegnis, Provinz Udine, entdeckt.
Ein Hubschrauber des friaulischen Zivilschutzes konnte die beiden Vermissten orten, nachdem der Vater des Österreichers eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatte. Der Kontakt zu den beiden Männern war bereits am Freitag abgerissen.
Wie die APA unter Berufung auf die italienische Bergrettung berichtet, verloren die Männer auf einem besonders steilen, grasbewachsenen Abschnitt das Gleichgewicht und stürzten in die Tiefe.
Die Rettungskräfte mussten die Bergung mit einer Seilwinde durchführen, da das Gelände zwischen den Bergen Piombada und Bottai äußerst unwegsam war. Vom Boden aus war der Unfallort kaum erreichbar.
Ein wichtiger Hinweis auf den Aufenthaltsort der Vermissten war der Motorroller, den die Einsatzkräfte bei Sella Chianzutan fanden. Rund 20 Helfer von Bergrettung, Polizei und Feuerwehr durchkämmten das Gebiet.
Schlechte Wetterbedingungen machten die Suche für die Einsatzkräfte zusätzlich schwierig. Erst am Samstag gelang es der Hubschrauberbesatzung, die beiden Toten zu lokalisieren und zu bergen.