Frau stirbt bei Hauskollision

Tödlicher Tesla-Unfall: US-Behörde ermittelt

Nach einem schweren Tesla-Unfall mit Todesfolge in Texas untersucht die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA die Umstände des Vorfalls.
Newsdesk Heute
23.06.2026, 11:12
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In Texas ist eine 76-jährige Frau ums Leben gekommen, nachdem ein Tesla Model 3 mit hoher Geschwindigkeit von der Straße abkam und direkt in ihr Wohnhaus krachte. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend gegen 20 Uhr Ortszeit. Laut örtlicher Polizei war der Fahrer nüchtern und gab an, zum Zeitpunkt des Unfalls das automatische Fahrassistenzsystem genutzt zu haben.

Sowohl die Frau als auch der Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Frau erlag jedoch ihren schweren Verletzungen. Ihre Tochter, die gemeinsam mit ihrer Familie ebenfalls im Haus war, schilderte gegenüber lokalen Medien die dramatischen Ereignisse nach dem Unfall.

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Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat eine spezielle Untersuchung des Unfalls eingeleitet. Diese sogenannten Special Crash Investigations gelten als besonders gründlich und sollen vor allem bei Technologieeinsatz in Fahrzeugen klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Unfallursache weiter unklar

Die Polizei prüft derzeit insbesondere die Aussage des Fahrers, wonach das automatisierte System während der Fahrt aktiviert gewesen sei. Sergeant Alex Turman vom Harris County Sheriff's Office erklärte, das Fahrzeug habe es versäumt, bei einer Kreuzung nach rechts zu lenken, und sei mit hoher Geschwindigkeit ins Haus gefahren.

Noch ist unklar, warum das Auto die Kontrolle verlor. Die Ermittler konzentrieren sich auf das Fahrassistenzsystem – Teslas sogenannte 'Full Self-Driving'-Technologie, die bereits mehrfach wegen möglicher Sicherheitsrisiken in der Kritik stand.

Kritik an Teslas Fahrassistenz

Auch US-Senatoren haben die NHTSA zuletzt aufgefordert, die Sicherheit von Teslas Systemen genauer zu untersuchen. In einem offenen Brief betonten sie, dass Teslas Aussagen zur Sicherheit des Systems auf irreführenden Daten basieren könnten, und forderten strengere Meldepflichten für Unfälle mit autonom fahrenden Autos.

Neben Tesla testen auch andere Unternehmen wie die Google-Tochter Waymo und Uber Fahrzeuge mit autonomen Fahrfunktionen. Die NHTSA-Untersuchung könnte künftig Auswirkungen auf die gesamte Branche haben, etwa in Form von Rückrufen oder neuen Auflagen.

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