Tote bei Rapkonzert – Mann spritzte Publikum Drogen

Massenpanik bei Konzert in Houston, Texas
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Im US-Bundesstaat Texas hat sich am Freitagabend eine Tragödie ereignet. Bei einem Rapkonzert starben mehrere Menschen.

Das Unglück ereignete sich am Freitagabend Ortszeit beim Astroworld-Festival in Houston im US-Bundesstaat Texas. Die genaue Ursache sei noch nicht bekannt, teilte Houstons Feuerwehrchef Samuel Pena mit. Der US-Nachrichtensender "CNN" berichtete, wie US-Rapper Travis Scott seinen Auftritt unterbrach. Die Veranstaltungen für Samstagabend seien abgesagt worden, sagte Pena. Bezirksrichterin Lina Hidalgo sprach von einer "schrecklichen Tragödie".

Acht Tote bei Konzert von Rapper Travis Scott

Das US-Portal "TMZ" will nun erfahren haben, dass eine Person auf andere mit Injektionsnadeln eingestochen und ihnen eine Droge gespritzt habe, die möglicherweise Herzstillstände ausgelöst haben könnte. Etwa 50.000 Menschen waren bei dem Festival, das den Veranstaltern zufolge ausverkauft war.

Massenpanik ausgebrochen

Während des Auftritts von Rapper Travis Scott habe sich die Menschenmenge gegen 21.15 Uhr vor der Bühne immer enger zusammengedrückt, sagte Pena. "Das verursachte einige Panik, es gab die ersten Verletzten, Menschen wurden ohnmächtig, und das hat zusätzliche Panik erzeugt".

17 Patienten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, elf von ihnen mit Herzstillstand. Mehr als 300 Menschen seien in einem Feldspital am Festivalgelände behandelt worden. Die Behörden richteten eine Anlaufstelle ein, an die sich Angehörige auf der Suche nach Vermissten wenden konnten.

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