Auch Hund gestorben

Tote Österreicherin in Italien tagelang unentdeckt

Nach dem mysteriösen Fund einer Österreicherin und ihres Hundes in Italien gibt es neue Details. Ermittler prüfen eine mögliche Überdosis.
Österreich Heute
29.08.2026, 08:39
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Der mysteriöse Todesfall von Pontebba in Norditalien nimmt eine neue Wendung. Nachdem eine Frau und ihr Hund am Freitag tot in einem VW Caddy mit österreichischem Kennzeichen entdeckt worden waren, sind nun weitere Details bekannt.

Bei der Toten handelt es sich laut italienischen Medien um eine 27-jährige Österreicherin. Ihr lebloser Körper wurde im hinteren Bereich des VW Caddy gefunden. Neben ihr lag ihr ebenfalls toter Hund.

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Der Wagen stand auf einem Parkplatz in Pietratagliata, einem Ortsteil von Pontebba in Friaul. Passanten waren auf das Fahrzeug aufmerksam geworden und verständigten die Einsatzkräfte.

In einem solchen Auto wurde die Frau gefunden (Symbolfoto).
Getty, VW

VW stand mindestens zwei Tage dort

Besonders beklemmend: Laut Telefriuli soll der VW bereits seit mindestens zwei Tagen an derselben Stelle gestanden sein, bevor die beiden Toten entdeckt wurden. Die Frau lag auf den hinteren Sitzen des Fahrzeugs.

Der Caddy war laut dem Bericht von innen verschlossen. Ermittler untersuchten das Fahrzeug und die Umgebung genau. Auch der Gerichtsmediziner und die Staatsanwaltschaft Udine waren vor Ort.

RAI berichtet zudem von zunächst als verdächtig eingestuften Spuren im Inneren des Fahrzeugs. Deshalb wurde darauf geachtet, den Wagen bis zum Eintreffen der Spurensicherung nicht zu betreten und mögliche Spuren nicht zu verunreinigen. Was genau im Fahrzeug entdeckt wurde, ist bisher nicht bekannt.

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Ermittler prüfen mögliche Überdosis

Nach den ersten gerichtsmedizinischen Untersuchungen steht nun eine mögliche Überdosis im Raum. Telefriuli berichtet, dass Drogen als Ursache für den Tod der 27-Jährigen infrage kommen könnten. Auch Friuli Oggi bezeichnet eine Überdosis als derzeit vorherrschende Hypothese der Ermittler.

Bestätigt ist das allerdings noch nicht. Toxikologische Untersuchungen sollen nun zeigen, ob sich der Verdacht tatsächlich erhärtet und welche Substanzen womöglich eine Rolle gespielt haben.

Hinweise auf eine Gewalttat wurden bisher offenbar nicht gefunden. Im verschlossenen Fahrzeug seien keine Waffen oder Gegenstände entdeckt worden, die auf eine gewaltsame Tat hindeuten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die italienischen Ermittler deshalb eher nicht von einer direkten Beteiligung anderer Personen am Tod der Frau aus.

Hund könnte an Hitze gestorben sein

Auch beim Tod des Hundes gibt es eine erste Vermutung. Nach Angaben von Friuli Oggi könnte das Tier aufgrund der hohen Temperaturen im Inneren des abgestellten Fahrzeugs gestorben sein. Telefriuli spricht davon, dass der Hund vermutlich an den Umständen im Wagen zugrunde ging. Auch diese Todesursache ist noch nicht abschließend geklärt.

Weitere Untersuchungen sollen nun klären, wann genau die 27-Jährige und ihr Hund starben und was tatsächlich zu ihrem Tod führte.

Spur führt nach Kärnten

Der Fall hat einen direkten Bezug zu Österreich. Das Kennzeichen des VW ist aus dem Bezirk Hermagor in Kärnten.

Die Ermittlungen laufen weiter. Die Carabinieri suchten laut Telefriuli auch die Umgebung und die Uferbereiche des Flusses Fella nach möglichen weiteren Spuren ab.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.08.2026, 08:43, 29.08.2026, 08:39
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