In Rumänien festgenommen

Totes Baby – Justiz wartet noch auf Verdächtigen

Totes Baby in Nickelsdorf: Drei Frauen, darunter die 17-jährige Mutter, sind in Haft – die Justiz wartet auf vierten Verdächtigen aus Rumänien.
Österreich Heute
10.03.2026, 10:43
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Im Fall des im Jänner am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) tot aufgefundenen Neugeborenen dauern die Ermittlungen weiter an. Die Justiz wartet derzeit noch auf die Überstellung eines vierten Verdächtigen aus Rumänien.

Mehrere Personen in U-Haft

Drei verdächtige Frauen befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Unter ihnen ist auch die 17-jährige Mutter des toten Mädchens. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag bestätigte, wurden die Frauen in Deutschland festgenommen und dort einvernommen, wie der ORF berichtet.

Ein weiterer Verdächtiger, ein Mann, wurde in Rumänien festgenommen und soll nach Österreich überstellt werden. Zu den bisherigen Vernehmungen wurden keine näheren Details bekanntgegeben.

Ermittlungen laufen

Das Neugeborene war am 18. Jänner von Reisenden am Grenzübergang Nickelsdorf entdeckt worden. Eine Obduktion ergab später, dass das Mädchen lebend zur Welt gekommen war und durch Fremdeinwirkung ums Leben kam. Als Todesursache wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt.

Bereits Mitte Jänner waren im Zusammenhang mit dem Fall vier Personen festgenommen worden. Die Ermittlungen laufen weiterhin.

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