KI-Comeback

Totgeglaubte KI-Software lebt wieder auf

Die Bilder-KI Amuse wurde von der Community gerettet. Nach dem Entwicklungsstopp gibt es jetzt ein neues Update als Open-Source.
Technik Heute
04.04.2026, 17:07
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Gute Nachrichten für alle, die mit künstlicher Intelligenz lokal Bilder und Videos erstellen wollen: Die Software Amuse ist zurück. Nachdem die offizielle Entwicklung eingestellt wurde, haben engagierte Programmierer das Projekt übernommen.

Der Quellcode von Amuse wurde als Open-Source veröffentlicht, wodurch die Community nun selbst Verbesserungen vornehmen kann. Das Ergebnis: Version 3.2.0 ist jetzt verfügbar und bringt mehrere Änderungen mit sich.

Einige Funktionen gestrichen

Laut heise.de wurden bei dem Update allerdings auch Abstriche gemacht. So sind AMD-spezifische Optimierungen wie der "AMD XDNA Super Resolution"-Upscaler nicht mehr enthalten. Auch die AMD-AI-optimierten Modelle fehlen in der neuen Version.

Die gute Nachricht: Allgemeine KI-Modelle funktionieren weiterhin in ähnlichem Tempo wie zuvor. Bei kleineren Modellen mit bis zu etwa 4 Gigabyte Speicherbedarf läuft alles problemlos.

Lokale KI ohne Cloud

Der Vorteil von Amuse liegt auf der Hand: Nutzer können KI-Bilder und -Videos direkt auf ihrem Computer erstellen, ohne Daten in die Cloud schicken zu müssen. Das schützt die Privatsphäre und spart Kosten für Online-Dienste.

Wer Amuse ausprobieren will, kann die Software kostenlos herunterladen. Für optimale Ergebnisse sollte der PC allerdings über ausreichend Arbeitsspeicher und eine leistungsfähige Grafikkarte verfügen.

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