Toyota Yaris: Stadtflitzer mit vielen Extras im Test

Den erfolgreichen Kleinwagen von Toyota gibt es bereits günstig zu haben – aber wer will, kann ihn mit allerlei Optionen vollpacken.

Nachdem die dritte Generation des Yaris jetzt ihr zweites Facelift erhalten hat, beweist Toyota dass auch Kleinwagen für wenig Geld nicht bieder aussehen müssen: Das Design des Wagens ist jugendlich und modern mit einem Hauch von sportlicher Aggressivität. Kein Wunder, der Yaris wird ja auch im Rallye- und Rennsport eingesetzt.

Dementsprechend ist man auch immer wieder mal versucht, den nur 3,94 Meter langen Wagen in die Kurve zu legen, allerdings muss man sich das auch trauen, ganz so ohne speziellem Sportfahrwerk – wir sind ja leider nicht die Version GRMN (Gazoo Racing Masters of Nürburgring) gefahren.

Stattdessen sind wir in einem eher handelsüblichen Yaris 1,5 VVT-iE in der gehobenen Ausführung Style gesessen. Der leistet 111 PS und kommt samt seinen Extras auf 20.968 Euro. Sein Motor ist stärker als beim Vorgänger, allerdings bietet Toyota eine Fülle an Varianten, egal ob 3- oder 5-türig oder als Hybrid. Mit einem 1-Liter-Motor und 69 PS ist der Yaris bereits für 12.490 Euro zu haben.

Für die Stadt

In der Stadt ist man flott unterwegs, wenn man sich im richtigen Drehzahlbereich bewegt – den hat man im dritten und vierten Gang schnell heraus. So wuselt man sich richtig gut durch den Verkehr. Auf der Autobahn merkt man jedoch, dass der Yaris für ein urbanes Umfeld besser geeignet ist.

Unser Flitzer in einer eleganten Lack-Kombination aus blau und schwarz bietet so einiges an Ausstattung, was anderswo gar nicht für diese Fahrzeugklasse angeboten wird, wie zum Beispiel eine Rückfahrkamera, die aber dank der guten Sicht in alle Richtungen und den kompakten Maßen wirklich kein Muss ist. Oder ein gekühltes Handschuhfach. Auch sonst ist die Liste der Optionen, die in unserem Yaris stecken, ziemlich lang: Tempomat, LED-Lichter, automatische Scheinwerfer und und und.

Der Radstand von 2,51 Metern kann sich ebenfalls sehen lassen, der Innenraum bietet zumindest vorne sehr viel Platz. Dazu trägt bei, dass die Sitze relativ hoch sind, die Mittelkonsole hingegen sehr tief. Da gibt es durchaus größere Autos, die trotzdem enger sind. Nur ein paar mehr Ablageflächen wären wünschenswert.

Nicht nur für Junge

Außerdem erleichtert der hohe Sitz älteren Personen das Einsteigen, die nur einen Kleinwagen und keinen SUV brauchen. Gleichzeitig steigt so das subjektive Sicherheitsgefühl bei vielen Menschen. Der Kofferraum fasst übrigens 286 Liter, was für diese Fahrzeuggröße absolut in Ordnung ist. Und auch der Touchscreen überzeugt voll mit seiner Haptik und seiner Zuverlässigkeit bei Berührung.

Seit Einführung der dritten Generation 2011 verkauft Toyota in Europa jedes Jahr mehr Yaris – 2016 waren es fast 192.000 Stück. Mit dem neuen Facelift wird könnte man heuer wohl die 200.000er-Marke knacken.

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