Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A2-Südautobahn hat am Donnerstagabend ein Todesopfer gefordert. Ein 24-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Südoststeiermark prallte bei Raaba-Grambach (Bezirk Graz-Umgebung) gegen einen Sattelanhänger. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 18.30 Uhr war ein 63-jähriger Lenker eines Sattelkraftfahrzeuges aus Belarus auf der A2 unterwegs. Vor sich bemerkte er ein Sattelzugfahrzeug mit polnischem Kennzeichen, das offenbar wegen einer Reifenpanne angehalten hatte.
Der 63-Jährige wollte dem Lenker helfen und stoppte deshalb sein Sattelkraftfahrzeug zwischen dem ersten Fahrstreifen und dem Pannenstreifen.
Wenig später kam es zur tödlichen Kollision: Der nachfolgende Pkw des 24-Jährigen krachte frontal gegen das Heck des Sattelanhängers. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen. Ein alarmierter Notarzt konnte um 19.03 Uhr nur noch den Tod des 24-Jährigen feststellen.
Beim 63-jährigen Lkw-Lenker wurde eine Atemalkoholuntersuchung durchgeführt. Das Ergebnis war negativ. Die genauen Umstände des tödlichen Unfalls sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Die A2 musste in Fahrtrichtung Wien ab 18.33 Uhr komplett gesperrt werden. Die Sperre dauerte bis 20.30 Uhr und führte zu einem erheblichen Rückstau. Zu einem weiteren Unfall kam es dabei nicht. Die ASFINAG richtete in weiterer Folge eine Umleitung ein.
Auch die Freiwilligen Feuerwehren Raaba und Feldkirchen rückten zum Unfallort aus. Insgesamt standen 34 Einsatzkräfte im Einsatz.