Der ehemalige Trainer der finnischen Skispringer gesteht einen Fehler ein – spart aber nicht mit Kritik. "Ich habe einen Fehler gemacht, für den ich mich entschuldigt habe", erklärte der Slowene gegenüber dem Portal "Ekipa". Gleichzeitig stellte er klar, dass der Vorfall aus seiner Sicht überbewertet wurde.
"Es passierte nicht während meiner Arbeitszeit und ich habe niemandem geschadet. Ob die Entscheidung des finnischen Verbandes zu hart war oder nicht, ist ihr Urteil", so Medved.
Der 45-Jährige soll während der Spiele den Olympiasieg seines Landsmanns Domen Prevc ausgelassen gefeiert haben. Laut Berichten wirkte er danach so unsicher auf den Beinen, dass die Polizei einschreiten musste. Die Konsequenz: Suspendierung durch das Finnische Olympische Komitee und das Aus für den Rest der Spiele.
Was ihn deutlich mehr stört, ist der mediale Umgang mit seiner Person. "Leider habe ich viele Dinge über mich gelesen, die nicht wahr sind. Aber darüber möchte ich lieber nicht mehr sprechen", sagte Medved zu den kursierenden Berichten über angebliche weitere Alkohol-Eskapaden.
Eine Zukunft hat der Skisprung-Trainer im finnischen Verband jedenfalls nicht mehr. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Damit zeigt er sich allerdings gelassen: "Ich habe zwei gesunde Arme und Beine und mein Kopf sitzt an der richtigen Stelle. Also werde ich in der Lage sein, meinen Platz zu finden."