Selbstpflück-Feld

"Traue meinen Augen nicht" – 150 Kilo Fisolen gestohlen

Über Nacht verschwanden 150 bis zu 200 Kilogramm Fisolen von einem Feld im Bezirk Gmünd. Der betroffene Landwirt reagiert nun mit Videoüberwachung.
Niederösterreich Heute
22.07.2026, 17:41
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Die Fisolen-Saison in Nondorf (Bezirk Gmünd) hat einen bitteren Dämpfer erhalten. Unbekannte haben über Nacht offenbar die gesamte Ernte von einem Selbstpflück-Feld mitgenommen.

Als der Landwirt laut "Kurier" am Dienstagmorgen zu seinem Feld kam, warteten bereits mehrere Kunden darauf, frische Fisolen zu ernten. Doch die Pflanzen waren leer.

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Ungewöhnlicher Anblick

Noch bevor er sich selbst ein Bild machen konnte, machte ihn ein Kunde auf den ungewöhnlichen Anblick aufmerksam. "Da sind keine Fisolen mehr oben", berichtete der Landwirt dem "Kurier"

Zunächst wollte der Landwirt die Nachricht nicht glauben. Beim Blick auf das Feld folgte dann jedoch die Ernüchterung. "Ich hab mir gedacht, ich traue meinen Augen nicht."

Nach seinen Schätzungen wurden zwischen 150 und 200 Kilogramm Fisolen gestohlen. Am Vortag hatte er das Feld noch selbst kontrolliert – der Diebstahl muss daher in der Nacht passiert sein.

Nicht der erste Schaden

Der finanzielle Schaden ärgert den Landwirt. Eine Anzeige bei der Polizei will er dennoch nicht erstatten. Seiner Ansicht nach würde das wenig bringen. Stattdessen setzt er auf eine andere Maßnahme. Künftig soll das Fisolenfeld mit Kameras überwacht werden. So hofft der Landwirt, weitere Diebstähle verhindern oder mögliche Täter identifizieren zu können.

Für Aschauer ist es nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits in der Vergangenheit machte er mit seinem Selbstbedienungsangebot schlechte Erfahrungen.

So wurde einst sogar eine Tupperdose mit Wechselgeld gestohlen, die er für seine Kunden bereitgestellt hatte. Auch bei seinen Melonenständen kommt es laut dem Landwirt regelmäßig zu Verlusten.

20 Prozent der Ware weg

An manchen Wochenenden würden dort bis zu 20 Prozent der Ware verschwinden, schilderte der Landwirt gegenüber dem "Kurier".

Für Kunden heißt es nun vorerst warten: Das Selbstpflück-Feld bleibt geschlossen, bis neue Fisolen nachgewachsen sind. Erst in einigen Wochen soll wieder geerntet werden können.

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