Mit seinen Paraden bei der WM 2026 spielte sich der Kapverdier in die Herzen der Fußballfans. Vor allem nach dem 0:0 gegen Spanien wurde Vozinha zum Nationalhelden, später schaffte es der Keeper sogar in die FIFA-Elf des Turniers.
Nach seinem Wechsel zum chilenischen Traditionsklub Colo-Colo gibt es nun allerdings eine unerwartete Hürde. Nach den Statuten des chilenischen Fußballverbandes (ANFP) dürfen Spieler nicht mit Spitznamen auf ihren Trikots auflaufen.
Das bedeutet: Statt des weltweit bekannten Namens "Vozinha" wird künftig sein bürgerlicher Name auf dem Trikot stehen. Der Schlussmann heißt offiziell Josimar Evora Dias, weshalb künftig entweder "Evora Dias" oder nur "Dias" auf seinem Dress zu lesen sein wird.
Für Colo-Colo ist das auch ein kleiner Rückschlag abseits des Rasens. Der Klub hatte sich vom Transfer des WM-Helden zusätzliche Aufmerksamkeit und starke Trikotverkäufe erhofft. Ausgerechnet der Name, mit dem Vozinha weltweit bekannt wurde, darf nun aber nicht verwendet werden.