Tritt er ab? Hamilton ignoriert sogar neuen FIA-Boss

Lewis Hamilton antwortet nicht auf Nachrichten des neuen FIA-Präsidenten.
Lewis Hamilton antwortet nicht auf Nachrichten des neuen FIA-Präsidenten.Imago Images
Die Gerüchte reißen nicht ab. Hängt Lewis Hamilton nach der dramatischen Entscheidung in der Formel-1-Weltmeisterschaft seinen Helm an den Nagel? 

In den letzten Wochen verdichteten sich jedenfalls die Anzeichen. Hamilton mistete sein Instagram-Profil aus, zog sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Und ignorierte sogar Nachrichten des neuen FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem, wie dieser am Rande der Rallye Dakar gegenüber der "Marca" verriet. 

"Ich habe ihm Nachrichten geschickt, aber ich glaube nicht, dass er zu 100 Prozent bereit ist. Dafür habe ich Verständnis", so der Nachfolger von Jean Todt. 

Hamilton droht eine Strafe

Hamilton wurde beim Großen Preis von Abu Dhabi Mitte Dezember erst in der letzten Runde nach einer umstrittenen Safety-Car-Phase von Red-Bull-Ass Max Verstappen überholt, verlor dadurch den bereits sicher geglaubten achten Titel in Serie. Seither machte sich der Brite rar, trat nur noch beim Ritterschlag durch Prince Charles öffentlich auf. Und schwänzte die FIA-Gala, bei der er als Vize-Weltmeister auftreten hätte sollen. 

Deshalb hatte Ben Sulayem den 36-Jährigen auch kontaktiert. Hamilton droht schließlich eine Strafe. "Das können wir nicht verzeihen. Es gibt Regeln, die von allen akzeptiert werden müssen", so der 60-Jährige, der versprach, die Vorgänge rund um das Saisonfinale aufzuarbeiten. "Ich kann kein Urteil fällen, wenn ich nicht alle Fakten kenne. Das erste, das auf meiner Agenda steht, ist eine gründliche Analyse der Ereignisse von Abu Dhabi. Wir sind alle Menschen. Stress und Druck waren da", so der frisch gebackene Präsident des Motorsport-Weltverbandes. 

FIA-Boss glaubt nicht an Hamilton-Rücktritt

Dass Hamilton tatsächlich abtreten könnte, glaube Ben Sulayem nicht. "Das sind nur Gerüchte. Hat er gesagt, dass er nicht antreten wird? Nein. Als Fahrer spricht man für sich selbst. Lewis ist ein wichtiger Teil des Sports und der Formel 1. Ich bin sicher, dass wir in der nächsten Saison eine spannende Formel 1 erleben werden", schloss der 60-Jährige. Mit einem wieder angriffslustigen siebenmaligen Weltmeister – Lewis Hamilton. 

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