Der 61-Jährige aus Linz brach am Samstag gegen 15 Uhr mit seinem Mountain-Bike zu einer Tour in den Bereich "Hoher Zinken" auf.
Vermutlich gegen 17 Uhr kam er auf einem Forstweg rund 400 Meter oberhalb der Kleinlachtalhütte aus unbekannten Gründen zu Sturz.
Dabei prallte er mit dem Kopf auf dem harten Untergrund auf. Trotz des Tragens eines Sturzhelmes erlitt er tödliche Verletzungen.
Wanderer fanden den Verunfallten am Sonntagmorgen und verständigten die Einsatzkräfte. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.
Sonntagvormittag kam es auch in Tirol zu einem ähnlichen Unglück – doch dieses verlief glücklicherweise nicht tödlich.
Ein Deutscher (68) fuhr als Teil einer siebenköpfigen E-Mountain-Bike-Gruppe vom Weerberg kommend entlang der Mountainbikeroute Nr. 403 (schwer) in Richtung Geiseljoch bergwärts.
Gegen 11.50 Uhr verlor der Mann auf einer Seehöhe von ca. 2.230 Metern im Bereich der Schiebestrecke aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über sein E-Mountainbike.
In weiterer Folge kam der Mann über den Weg hinaus und stürzte ca. 150 Meter über steiles, teilweise felsdurchsetztes Gelände ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Gruppenmitglieder setzten den Notruf ab, stiegen unverzüglich zum Abgestürzten hinunter und leisteten Erste-Hilfe. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der Mann von der Besatzung des Notarzthubschraubers geborgen und in die Klinik Innsbruck geflogen.