Ansage im Wahl-Finish

Trump an Frauen: "Ich bin der Vater der Befruchtung"

Wenige Tage vor der US-Wahl sorgt Donald Trump mit einem provokanten Auftritt für Schlagzeilen – er nennt sich den "Vater der Befruchtung".
Newsdesk Heute
03.11.2024, 22:59
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Seine Konkurrentin Kamala Harris lüge, wenn sie behaupte, er sei gegen künstliche Befruchtung, betonte Trump in einer Wahlkampfrede in Greensboro im umkämpften US-Staat North Carolina. Weiters nannte der Republikaner seine Konkurrentin ein "Individuum mit niedrigem IQ".

"Vater der Befruchtung"

"Ich betrachte mich als den Vater der Befruchtung", betonte Trump. Mit dieser Ansage will er besonders Frauen und Familien ansprechen. So kündigte er im Sommer an, dass die US-Regierung für künstliche Befruchtung, auch In-Vitro-Fertilisation (IVF) genannt, zahlen werde, sollte er die Präsidentenwahl am 5. November gewinnen. Alternativ sollten Versicherungen gezwungen werden, für die Behandlung aufzukommen - eine ungewöhnliche Position für Republikaner.

Streit um Abtreibungen

Das Thema ist in den USA umstritten, seit das Oberste Gericht in Alabama Anfang des Jahres entschied, dass eingefrorene Embryonen als Kinder gelten. Mehrere Kliniken in dem südlichen Bundesstaat setzten daraufhin ihre entsprechenden Behandlungen aus, weil zu viele rechtliche Fragen offen waren. Das Urteil entspricht der von Abtreibungsgegnern vertretenen Theorie, dass Embryonen und Föten als Kinder zu betrachten sind und rechtlichen Schutz genießen.

"Wir glauben Ihnen nicht"

In der Hauptstadt Washington gingen unterdessen bei einem "Women's March" Tausende Frauen auf die Straße, um für Trumps Konkurrentin Harris zu werben. "Wir werden nicht zurückgehen", hieß es auf Schildern und in Sprechchören, wie US-Medien berichteten. "Ich habe eine Botschaft an Ex-Präsident Trump: Wir glauben Ihnen nicht, dass Sie Frauen beschützen wollen", zitierte die "Washington Post" eine Rednerin.

Nach Angaben der Organisatoren sind rund 10.000 Menschen dort gewesen. In weiteren Städten seien Tausende weitere durch die Straßen gezogen. Der "Women's March" hatte erstmals 2017 nach der Amtseinführung Trumps stattgefunden. Damals demonstrierten allein in Washington Hunderttausende Menschen.

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