Friedensplan

Für Gaza-Frieden – Trump fordert Entwaffnung der Hamas

US-Präsident Trump fordert vor Friedensrat-Treffen die Entwaffnung der Hamas und verweist auf Milliardenhilfen für den Wiederaufbau in Gaza.
Newsdesk Heute
15.02.2026, 18:25
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Wenige Tage bevor sich der von Donald Trump gegründete "Friedensrat" trifft, hat der US-Präsident eine Entwaffnung der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas gefordert. "Ganz entscheidend ist, dass die Hamas ihre Verpflichtung zur vollständigen und sofortigen Entmilitarisierung einhält", schrieb Trump am Sonntag auf Truth Social. Außerdem betonte er, dass Mitglieder des "Friedensrats" bereits fünf Milliarden Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro) für den Wiederaufbau im Palästinensergebiet zugesagt hätten.

Zusätzlich hätten die Mitglieder "tausende Angehörige für die Internationale Stabilisierungsstreitkraft und die lokale Polizei zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Frieden für die Menschen in Gaza bereitgestellt". Offiziell verkündet werden soll das alles bei der Sitzung am 19. Februar. Vertreter der Hamas haben die im US-Friedensplan für den Gazastreifen festgelegte Forderung nach Entwaffnung der Islamisten-Miliz schon mehrmals abgelehnt.

Mit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begann der Krieg im Gazastreifen. Bei den Massakern wurden 1.221 Menschen getötet, 251 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer Militäroffensive. In den darauffolgenden zwei Kriegsjahren starben laut Hamas-Angaben mehr als 70.000 Palästinenser. Seit Oktober des Vorjahres gilt eine brüchige Waffenruhe.

Die Entmilitarisierung des Gazastreifens ist eine der wichtigsten Forderungen im 20-Punkte-Plan von Trump. Die darin ausdrücklich erwähnte Entwaffnung der Hamas gilt als Schlüssel für einen Frieden im Nahen Osten. In der Erklärung der Hamas, in der sie den Plan unter bestimmten Bedingungen befürwortet, wird eine Entwaffnung aber nicht ausdrücklich genannt.

Laut US-Plan soll die Verwaltung des Gazastreifens vorübergehend an ein Komitee mit 15 palästinensischen Fachleuten übergeben werden. Dieses Komitee steht unter der Leitung des von Trump geführten "Friedensrats", bis die Palästinenserbehörde unter Präsident Mahmud Abbas ein Reformprogramm vorlegt.

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