Die Vereinigten Staaten erhalten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen. Das entspricht etwa einem Fünftel der gesamten Reserven des südamerikanischen Landes.
"Der größte Öl-Deal der Weltgeschichte", nannte Trump das Abkommen am Freitag auf seinem Onlinedienst Truth Social. Er versprach, dass der Deal den Spritpreis "für alle Amerikaner" auf Jahre hinaus senken werde.
Die Vereinbarung bringe Venezuela fast 100 Milliarden Dollar an privaten Investitionen sowie Tausende gut bezahlte Jobs, schreibt n-tv unter Berufung auf US-Außenminister Marco Rubio.
Im Januar war Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.
Seine frühere Stellvertreterin Delcy Rodríguez übernahm als Übergangspräsidentin die Führung des Landes und öffnete Venezuela für ausländische Investitionen im Energiesektor.
Venezuela verfügt mit über 303 Milliarden Barrel über die größten bekannten Erdölreserven weltweit. Wegen jahrelanger Unterinvestition und Misswirtschaft produziert das Land aber nur etwa 1,25 Millionen Barrel pro Tag.
Die strategischen Ölreserven der USA befinden sich derzeit auf dem niedrigsten Stand seit 1982. Mit dem neuen Deal sollen sich die US-Reserven nun mehr als verdoppeln.