Am Freitag lief in den USA eine wichtige Frist ab: Nach dem "War Powers Resolution"-Gesetz muss der US-Präsident die Genehmigung des Kongresses einholen, um einen Konflikt über 60 Tage hinaus zu verlängern.
In einem Schreiben an den Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, und den amtierenden Präsidenten des Senats, Chuck Grassley, erklärte Trump nun: "Die am 28. Februar begonnenen Kampfhandlungen sind beendet."
Trump verwies auf die Waffenruhe, die er am 7. April angeordnet hatte und die seither verlängert wurde. "Seit dem 7. April 2026 gab es keinen Schusswechsel zwischen den Streitkräften der Vereinigten Staaten und dem Iran", führte er aus.
Die US-Regierung hielt eine Genehmigung durch den Kongress nicht für nötig. Ein hochrangiger Regierungsvertreter erklärte, im Sinne des Gesetzes würden die Kämpfe als beendet betrachtet.
Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Das iranische Militär sperrte zudem die für Öl- und Flüssiggas-Transporte wichtige Straße von Hormus weitgehend.
Die oppositionellen Demokraten hatten mehrfach versucht, Trumps Befugnisse bei der Kriegsführung einzuschränken. Der Präsident reagierte scharf: "Ich glaube nicht, dass das, was sie fordern, verfassungskonform ist. Diejenigen, die das fordern, sind keine Patrioten."
Während die USA und der Iran eine Waffenruhe einhalten, blockieren die USA weiterhin iranische Häfen. Trump verglich das Vorgehen mit Piraten: "Wir haben uns das Schiff genommen, wir haben uns die Fracht genommen, wir haben uns das Öl genommen."