WM-Skandal?

Trump soll Sperre von US-Stürmer verhindert haben

Diese Entscheidung hat einen fahlen Beigeschmack. Die FIFA hob die Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun – Donald Trump soll interveniert haben.
Sport Heute
05.07.2026, 23:35
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Belgien will gegen die aufgehobene Sperre des Amerikaners Folarin Balogun vorgehen, der Verband prüfe "derzeit alle möglichen Optionen", heißt es in einer Stellungnahme bei Instagram.

Die Belgier verweisen vor allem auf Artikel 66.4 des FIFA-Disziplinarkatalogs, der eine Kehrtwende wie im Fall Balogun eigentlich verhindert.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Was war passiert? US-Mittelstürmer Balogun hatte im Sechzehntelfinale glatt Rot gesehen, wäre gegen Belgien zum Zuschauen verdammt. Die FIFA erklärte am Sonntag jedoch, die ursprüngliche Sperre von einem Spiel zur Bewährung ausgesetzt zu haben. Balogun ist somit im Achtelfinale am Dienstag (2.00 Uhr) dabei.

Pikant: Zuvor soll laut "The New York Times" US-Präsident Donald Trump persönlich FIFA-Boss Gianni Infantino gebeten haben, die Sperre zu überprüfen. Belgien reagierte "erstaunt" auf die Entscheidung – und verwies auf ein vor dem Start der WM verschicktes Rundschreiben, in dem auf die Regel hingewiesen worden sei, dass eine Rote Karte automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel führt.

Balogun war gegen Bosnien-Herzegowina vom Platz gestellt worden (64.), nachdem er Tarik Muharemovic unbeabsichtigt und unglücklich auf das Sprunggelenk gestiegen war.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.07.2026, 23:35
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen