Am Sonntag wurde die Fußball-WM 2026 mit dem Finale zwischen Spanien und Argentinien beendet. Am Ende setzte sich die "Furia Roja" mit 1:0 nach Verlängerung gegen die "Albiceleste" durch. Für Aufregung sorgte neben dem Spiel und der Halbzeitshow auch einmal mehr US-Präsident Donald Trump.
Bisher glänzte das Staatsoberhaupt bei der Weltmeisterschaft mit Abwesenheit. Das Finale war das erste Spiel, welches sich Trump im Stadion ansah. Daher wurden bereits vor Anpfiff einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dadurch entstanden sehr lange Warteschlangen vor dem Stadion in New Jersey, berichtet "NTV". Der US-Präsident wurde mit einem Hubschrauber zum Match gebracht.
Besonders auffallend: Trump sah sich das Spiel hinter einer Glaswand an. Dort saßen auch die weiteren Staatschefs der Austragungsländer Claudia Sheinbaum (Mexiko) und Mark Carney (Kanada) sowie Trumps Frau Melania und FIFA-Präsident Gianni Infantino.
Hier kam es zum ersten Eklat: Als der US-Präsident auf der Videowall gezeigt wurde, hallten Buhrufe durchs Stadion. Während der US-Hymne, bei der Trump salutierte, wurde er gar nicht eingeblendet – womöglich aus gutem Grund.
Die Buhrufe sollten auch bei der Pokalvergabe nicht abreißen. Zuvor ließen Trump und Infantino die Spieler lange warten. Die geschlagenen Argentinier mussten fast zehn Minuten lang vor dem Spalier der Spanier stehen, ehe sie dann gingen. Wenig später mussten sie zurückkehren, da der US-Präsident und der FIFA-Boss endlich bereit waren.
Es folgten erneute Buhrufe aus dem Publikum, diese konnte auch die Musik nicht übertönen. Den Pokal übergab Trump mit Infantino gemeinsam an die siegreichen Spanier. Danach blieb Trump allerdings auf dem Podest für das Siegerfoto stehen, obwohl der FIFA-Chef versuchte, ihn wegzuziehen.