Nikki Haley

Trumps letzte Gegnerin – Zweikampf in US-Vorwahl

Umfragen sehen einen klaren Sieg des Ex-Präsidenten voraus, doch fällt sein Vorsprung in den Erhebungen dort nicht so hoch aus wie in Iowa.
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23.01.2024, 13:22
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Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner geht am heutigen Dienstag mit der nächsten Vorwahl im Staat New Hampshire weiter. Nach dem überraschenden Ausstieg des einst hoch gehandelten Gouverneurs von Florida, Ron DeSantis, läuft es nun auf einen Zweikampf zwischen Ex-Präsident Donald Trump und seiner früheren UN-Botschafterin Nikki Haley hinaus.

Auch in New Hampshire sagen die Umfragen Trump einen klaren Sieg voraus, doch fällt sein Vorsprung in den Erhebungen dort nicht so hoch aus wie bei der Auftakt-Vorwahl in Iowa, wo der 77-Jährige mit gewaltigem Abstand mehr als 30 Prozentpunkte vor DeSantis und Haley landete.

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"In Amerika gibt es keine Krönungen"

Haley hofft, als nun aussichtsreichste Rivalin Trumps in New Hampshire Boden gut machen zu können. "In Amerika gibt es keine Krönungen", rief die 52-Jährige am Montag (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt in Franklin unter Verweis auf die Favoritenrolle Trumps. "Lasst uns der ganzen Medienklasse und der politischen Klasse zeigen, dass wir einen anderen Plan im Sinn haben, und lasst uns dem Land zeigen, zu was wir in der Lage sind."

Haley betonte vor Reportern, dass sie für sich in New Hampshire mit einem besseren Abschneiden rechne als in Iowa. "Das ist ein Aufbauspiel für uns. Das war es schon immer", erklärte sie. "Wir fühlen uns sehr gut damit."

"Ich denke, eine Person wird morgen weg sein"

Trump hielt am Abend in der Stadt Laconia seine letzte Kundgebung vor der Vorwahl ab. Auf der Bühne wurde er von früheren Konkurrenten im Kampf um die Präsidentschaftsnominierung flankiert: der Senator von South Carolina, Tim Scott, Tech-Unternehmer Vivek Ramaswamy und North Dakotas Gouverneur Doug Burgum. Mehrmals wurden die Redner durch Zwischenrufe von Klimaaktivisten unterbrochen, die niedergebrüllt und aus dem Saal befördert wurden.

Die Bilder des Tages:

"Jeden Tag wird die Republikanische Partei immer geeinter", sagte Trump vor Hunderten Zuhörern. Nun sei es für die Partei an der Zeit, zusammenzukommen. Wohl mit Blick auf DeSantis Ausstieg aus dem Rennen und seine verbliebene Rivalin Haley fügte Trump hinzu: "Und ich denke, dass eine Person weg sein wird, wahrscheinlich morgen."

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