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Tschick und Alkohol in Musikvideos sollen weichen

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:57

YouTube-Videos machen der Jugend Schnaps und Zigaretten schmackhaft, das will eine britische Forscherin herausgefunden haben. Daher wird nun das Verbot von Clips gefordert, in denen Künstler rauchen und trinken. Videos wie jeden von Wiz Khalifa (siehe oben) könnten somit bald der Vergangenheit angehören.

YouTube-Videos machen der Jugend und Zigaretten schmackhaft, das will eine britische Forscherin herausgefunden haben. Daher wird nun das Verbot von Clips gefordert, in denen Künstler rauchen und trinken. Videos wie jeden von Wiz Khalifa (siehe oben) könnten somit bald der Vergangenheit angehören. 

Erst kürzlich hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem , für Aufregung gesorgt. Auch in Musikvideos könnte es Genussmitteln aller Art schon bald an den Kragen gehen, zumindest wenn es nach einer britischen Wissenschafterin geht. 

Um die Auswirkungen auf die Jugend festzustellen, gingen Forscher der Universität Nottingham auf Spurensuche. Mehr als 4.000 Jugendliche und Erwachsene wurden gefragt, wie viele Videos sie gesehen hätten, in denen geraucht und getrunken würde. Anschließend wurde die Platzierung in den britischen Charts und somit die Reichweite der jeweiligen Clips erhoben.

Während bei den Erwachsenen sechs Prozent die Videos gesehen hatten, was durchschnittlich drei Tabak- und 14 Alkoholreferenzen pro Kopf in der gesamten Bevölkerung entspricht, waren es in der Gruppe von 11- bis 18-Jährigen erstaunliche 22 Prozent. Musikvideos sind bei jüngerem Publikum beliebter, entsprechend erreichen diese Eindrücke pro Kopf fast viermal mehr Jugendliche als Erwachsene", schreibt die Psychologin und Studienautorin Jo Cranwell im Journal of Epidemiology and Community Health.

Um die Jugend zu schützen, wollen Experten nun handeln. Sollte Alkohol übermäßig in Musikvideos angepriesen werden, ist demnach eine spezielle Kennzeichnung erforderlich. 

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