Von vielen unbemerkt dürfte es einigen Hunde-Besitzern oder Park-Besuchern bereits ins Auge gefallen sein. Auf Grünflächen weist der hölzernde Jack Russell Terrier mit seinem MA48-orangenen Schild im Maul auf die neuen Strafen gemäß Wiener Reinhalteverordnung hin.
Wie bereits berichtet, startet am 20. April die diesjährige 48er-Aktion "Wien räumt auf". Geputzt und aufgeräumt wird dann zwei Wochen lang auf Gehwegen, Spielplätzen und in Grünflächen. Wer sich hingegen nicht an die Sauberkeitsregeln hält, wird gestraft – und das ist mit 1. April deutlich teurer geworden.
Hat man "versehentlich" den Tschickstummel auf die Straße "fallen lassen" oder die Hinterlassenschaft seines Hundes "vergessen" zu entsorgen, wird man jetzt mit 70 Euro (anstatt bisher 50) zur Kasse gebeten. Abgelagerter Sperrmüll führt jedenfalls zur Anzeige – und die kann bis zu 1.000 Euro kosten.
Die "WasteWatcher" patrouillieren bekanntlich durch die Stadt und haben ein wachsames Auge auf derartige Verstöße. Übrigens: Die eingenommenen Strafgelder sind zweckgewidmet und werden für Sauberkeitsmaßnahmen in Wien verwendet.